Agrar- Forstwissenschaften

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Sechsbeinige Chemiker helfen im Pflanzenschutz

Neue Bedeutung von Drüsensekreten bei Insekten entdeckt

Ausgerechnet Insekten, die als Schädlinge im Obstbau selbst eine nicht unerhebliche Rolle spielen, sind als mögliche Verbündete im Kampf gegen Pflanzenkrankheiten „geoutet“ worden. Eine Arbeitsgruppe am Institut für Pflanzenschutz im Obstbau der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA) hat herausgefunden, dass die Larven von bestimmten Sägewespen und Blattkäfern Substanzen ausscheiden, die das Wachstum vo

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Kaffeeanbau unter Schattenbäumen zum Erhalt der Artenvielfalt

Kaffeeanbau unter Schattenbäumen zum Erhalt der Artenvielfalt / Wissenschaftler untersuchen “Schutz durch Nutzung” in tropischen Landschaften

Der Schutz biologischer Vielfalt in tropischen Landschaften, deren Naturwald durch menschlichen Einfluss bereits stark fragmentiert wurde, lässt sich durch eine gezielte landwirtschaftliche Nutzung unterstützen. Insbesondere Kleinbauern in Entwicklungsländern können maßgeblich zum Erhalt der Biodiversität beitragen, indem sie die Landwirtschaft

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Trächtigkeitsdiagnose beim Rind

Ultraschall zur Früherkennung nicht-tragender Kühe

Die Zwischenkalbezeit ist für die Wirtschaftlichkeit eines Betriebes von großer Bedeutung. Jeder Leertag kostet Geld. Auch die Verzögerungszeit, also das Intervall zwischen erster und erfolgreicher Belegung, sollte im Mittel möglichst 18 Tage nicht überschreiten. Um früh eine Trächtigkeitsdiagnose zu erhalten, werden zunehmend Ultraschallgeräte bei der Herdenbetreuung eingesetzt.

In einer zweijährigen Studie der Universit

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BSE-Studie: Gen-Marker im Blut kranker Rinder enthalten Hinweise auf Zellstress

Klinische Studie zum Göttinger Lebendtest – Zuverlässiger Nachweis auch im Krankheits-Frühstadium

Der am Tierärztlichen Institut der Universität Göttingen entwickelte Göttinger Lebendtest (GLT) zur Identifikation von BSE-Rindern hat in einer ersten großen klinischen Studie seine Zuverlässigkeit bestätigt. Danach können im Blutserum der Tiere eindeutig genetische Veränderungen nachgewiesen werden, die eine klare Verbindung zur Bovinen Spongiformen Enzephalopathie (BSE) aufweisen u

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Bewahrung der Hochwertigkeit von Getreide während der Lagerung

Ein neues Entscheidungsunterstützungssystem kann Bauern helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, wenn es um den Schutz ihres gelagerten Getreides vor einer Vielzahl von Gefahren geht.

Nach der Ernte muss das Getreide bei der Lagerung vor möglichen Qualitätsverlusten durch Schädlinge und ungünstige Umweltbedingungen (z.B. übermäßige Feuchtigkeit) geschützt werden.

Die Bauern halten sich an die Prinzipien des SGM (Stored Grain Management – Management von gelagerten

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Schutz von Rindern vor der Rindertuberkulose

Rindertuberkulose stellt für die Bauern innerhalb der EU und in anderen Regionen weltweit eine ernste und fortdauernde Bedrohung dar. Bestrebungen zur vollständigen Ausrottung der Krankheit hängen von der Entwicklung neuartiger und spezieller Diagnoseprodukte ab, die einen ersten Schritt hin zu Früherkennung und -bekämpfung darstellen könnten.

Das Vorkommen der Erkrankung Rindertuberkulose (Bovine Tuberculosis – BT) ist innerhalb der EU gering. Vor dem Hintergrund, dass sie jedoch a

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RFID kommt auf das Rindvieh

Australische Auflagen zur Sicherung der Fleischqualität

RFID (Radio Frequency Identification) wird nicht nur im Warenkreislauf, sondern zunehmend auch bei Lebewesen eingesetzt. In Australien müssen Farmer in einigen Bundesstaaten ab sofort ihre Rinder mit RFID-Funketiketten ausstatten. Das soll vor allem dazu dienen, die Wege der Tiere zu verfolgen, um sie bei Ausbruch einer Krankheit schnell auffinden zu können. Auf diese Art und Weise hoffen die Behörden, etwas zum Vertrauen d

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Alternative Legehennenhaltungen – Keine Haltungsform ist ohne Mängel

Alternative Haltungssysteme für Legehennen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Landesanstalten für Landwirtschaft von Bayern, Sachsen und Thüringen evaluierten daher in einem Forschungsprojekt die derzeit üblichen alternativen Haltungsformen unter den Gesichtspunkten Wirtschaftlichkeit, Produktqualität, Tiergesundheit, Stallklima und Emissionen sowie auch hinsichtlich möglicher Schwachstellen. Neben einer Vielzahl von Literaturangaben wurden 17 Unternehmen mit 34 Herden unterschiedlicher Größe (500

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IAMO-FORUM 2005: Agrar- und Lebensmittelmärkte im erweiterten Europa

Vom 16. bis 18. Juni fand in Halle (Saale) das dritte “IAMO Forum” statt. In diesem Jahr standen die Märkte des Agrar- und Ernährungssektors im Mittelpunkt. Zum Thema “Wie geschickt ist die unsichtbare Hand? Agrar- und Lebensmittelmärkte in Mittel- und Osteuropa” diskutierten Experten aus Wirtschaft, Verbänden, Politik und Wissenschaft über Formen des wirtschaftlichen Austauschs in den ehemals zentralverwalteten Ländern.

Der erste Konferenztag galt dem wissenschaftlichen Austausch,

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Miniaturwespen als Lebensmittelpolizei

Staubgroße Insekten bekämpfen schädliche Larven

Im Supermarkt patrouillierende Miniaturwespen könnten in etlichen Jahren dazu eingesetzt werden, um Nahrungsmittel zu schützen. Was sich wie Science Fiction anhört, ist das Ergebnis einer Studie des US-amerikanischen Agricultural Research Service (ARS). Studienleiter Paul Flinn hat harmlose und praktisch unsichtbare, parasitische Wespen gezüchtet, die gezielt Schädlinge vernichten. Die Ergebnisse der Studie sind auf der Homepag

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Der erste Grubber, der mitdenkt

Kieler Wissenschaftler führen Sensortechnik für die Bodenbearbeitung ein

Ein Grubber, der selbst “fühlt”, wie tief er graben muss – dieser Wunsch vieler Landwirte wird heute wahr: Die Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu Kiel hat die erste gps-gestützte Sensortechnik für Bodenbearbeitung entwickelt. Den Prototypen – einen vierreihigen Grubber mit Schlepper – übergeben die Herstellerfirmen dem Institut für Landwirtschaftliche Verfahrenstechnik (ILV) der CAU heute am Praxisinfor

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Plant pathologists evaluate eco-friendly alternatives to methyl bromide

Alternatives to a powerful pesticide that was found be an ozone depletor are now being evaluated in agricultural production areas of Florida, say plant pathologists with USDA’s Agricultural Research Service.

In 1987, the Parties to the Montreal Protocol called for the phase-out of methyl bromide, a soil fumigant used to control soilborne fungi, nematodes, and weeds of more than 100 crops worldwide. The phase out was based on methyl bromide’s ability to deplete ozone and disrupt t

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Gentechnisch veränderte Pflanzen in der Tierernährung

Fütterungsversuche mit Milchkühen

Weltweit wurden 2004 etwa 75 Millionen Hektar gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut, vor allem Sojabohnen, Mais, Raps und Baumwolle. Sie gehören hauptsächlich zu gentechnisch veränderten Pflanzen (GvP) der so genannten ersten Generation, bei denen die Widerstandsfähigkeit gegenüber Pflanzenschutzmitteln und/oder Insekten verändert wurde, nicht aber der Gehalt an wichtigen Inhaltsstoffen. Im Institut für Tierernährung der Bundesforschungsanstalt f

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Baumsterben in den USA – ein Problem auch für Europa?

Ein Pilz verursacht in Nordamerika seit Anfang der neunziger Jahre massive Schäden in Waldgebieten, besonders an der Kalifornischen Westküste. “Sudden oak death” (SOD) nennen die Amerikaner das durch Phythophthora ramorum verursachte Baumsterben, weil der Erreger zuerst auf absterbenden Eichen entdeckt wurde. In Europa wurde der schädliche Pilz erstmals 1993 an kranken Rhododendren und Schneeball (Viburnum) aus Baumschulen in Deutschland und den Niederlanden nachgewiesen. Seitdem stieg die Zahl der E

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Uran in Kartoffeln

Die globale Abrüstung und der Ausstieg vieler Länder aus der Kernenergie hat eine ungewollte und bisher kaum beachtete Nebenwirkung: Der Kernbrennstoff Uran gelangt zunehmend mit Mineraldünger auf die Felder und dort in Wurzelfrüchte wie beispielsweise Kartoffeln. Wie die ZEIT berichtet, war bis Ende der neunziger Jahre Uran Nebenprodukt der Phosphordüngerherstellung. Im Zuge der Umwidmung militärischen Nuklearmaterials zu zivilen Zwecken (“Megatonnen zu Megawatt”) verfielen die Uranpreise. Die Uran

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Fressverhalten von Milchkühen untersucht

Süßeres Gras steigert nicht die Futteraufnahme, senkt aber den Ammoniakgehalt

In einer Doktorarbeit an der niederländischen Universität Wageningen wurden das Fressverhalten von Kühen, die Futteraufnahme von Deutschem Weidelgras (Ryegras) und die Pansenpassage untersucht. Milchkühe erhielten zwei Jahre lang geschnittenes Gras im Stall, danach konnten sie zwei Jahre auf verschiedenen Weiden grasen. Daneben erhielten sie jeweils zwei Wochen lang bestimmte Weidelgrassorten mit jeweils

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