Der Anbau von Heil- und Gewürzpflanzen nach ökologischen Richtlinien hat in Deutschland gute Marktchancen. So lassen sich die Ergebnisse einer Befragung durch das Sächsische Landesamt für Landwirtschaft zusammenfassen.
70 Betriebe bauen in Deutschland Heil- und Gewürzpflanzen nach ökologischen Gesichtspunkten an. Die Anbaufläche entspricht mit 709 Hektar etwa neun Prozent der gesamten Anbaufläche für Heil- und Gewürzpflanzen in Deutschland (ca. 8.000 ha). 108 unterschiedliche Arten werden kultiviert, am meisten Sanddorn, Kamille, Hagebutte, Fenchel und Kümmel. Der Absatz erfolgt weitgehend über den Großhandel. Etwa 70 Prozent der Rohware werden auf dieser Schiene verkauft.
Die Unternehmen, die Rohware direkt von den Erzeugern beziehen, bestätigen eine gute Qualität der Ware. Insgesamt werden den einheimischen Produkten gute Marktchancen zugesprochen. Über die Befragungsergebnisse berichtete der Infodienst der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft.




