Dabei ist jedoch nicht alles Gold, was glänzt. Vor allem Strom aus Biomasse ist in die Kritik geraten, unter anderem deshalb, weil durch ihn Agrarsteppen mit Maismonokulturen in Konkurrenz zur Lebensmittelerzeugung gefördert werden.
Grundsätzlich ist allerdings zwischen Biogaserzeugung in konventioneller Landwirtschaft bzw. im Ökolandbau zu unterscheiden. Letzterer nutzt nämlich vorrangig Reststoffe und weniger nachwachsende Rohstoffe wie Mais, die extra dafür auf Ackerflächen angebaut werden müssen und somit in Konkurrenz zur Lebensmittelerzeugung stehen.
Außerdem haben Biogasanlagen auf Biobetrieben deutlich geringere Einzugsgebiete als große konventionelle Anlagen. Damit einher geht ein deutlich vermindertes Transportaufkommen. Auch bei der Abwärmenutzung haben Biobetriebe die Nase vorn. Immerhin fällt bei der Verstromung von Biogas nochmals die doppelte Menge an Wärmeenergie an, die es zu nutzen gilt. Fazit: Ökostrom, der mit Biogas aus einem Ökobetrieb erzeugt wird, ist auch wirklich öko.




