Das Statistische Bundesamt hatte zuvor die Außenhandelszahlen für März 2010 veröffentlicht. Demnach wurden im März Waren im Wert von 85,6 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 68,4 Milliarden Euro importiert. Der Außenbeitrag stieg damit auf 17,2 Milliarden Euro an. Damit stiegen im Vorjahresvergleich die deutschen Ausfuhren insgesamt um 23,3 Prozent und die Einfuhren um 18,3 Prozent.
“Der Aufschwung im deutschen Außenhandel hat deutlich an Fahrt gewonnen. Aber es drohen neue Unwägbarkeiten, die diesen Aufschwung überschatten. Die Geldwertstabilität ist für den deutschen Außenhandel von entscheidender Bedeutung, denn sie erst macht das Exportgeschäft kalkulierbar. Durch die Finanzierungskrise in Griechenland machen wir uns hier jedoch große Sorgen.
Eine Verwässerung der Geldwertstabilität würde nicht nur die Wirtschaft treffen, sondern jeden Bürger. Drastisch steigende Zinsen würden umgekehrt die Attraktivität des Wirtschafts- und Handelsstandorts Europa drastisch verschlechtern. Ich befürchte, dass Griechenland eine unendliche Geschichte wird, an dessen Ende dann doch ein Staatsbankrott steht. Die Bundesregierung sollte daher kein gutes Geld schlechtem hinterher werfen”, so Börner abschließend.




