Demnach wurden im August Waren im Wert von 75 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 66 Milliarden Euro importiert. Damit stiegen im Vorjahresvergleich die deutschen Ausfuhren insgesamt um 26,8 Prozent und die Einfuhren um 24,9 Prozent. Die Ausfuhren in Drittländer stiegen um 40,8 Prozent. Der Außenbeitrag stieg damit auf 29,2 Milliarden Euro an.
“Im Vergleich zum Juli fallen die Augustzahlen traditionsgemäß zwar niedriger aus, aber 2010 wurde fast schon wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Auch die aktuelle Auftragslage gibt Anlass für Optimismus. Aller Voraussicht nach werden wir damit die Krise schneller hinter uns lassen können als erwartet. Dies ist aber kein Selbstläufer. Mit Sorge beobachten wir die aktuelle Wechselkursdebatte und raten dringend zur verbalen Abrüstung und Versachlichung der Diskussion. Unsicherheiten auf den Finanzmärkten können schnell zu starken Wechselkursschwankungen führen. Dies würde die Wechselkursabsicherung maßgeblich erschweren und zu nicht planbaren Belastungen für die deutsche Wirtschaft führen”, so Börner abschließend.




