Der Eurex-Börsenrat hat in seiner regulären Sitzung einstimmig der geplanten Einführung einer vollkommen neuen Handelsarchitektur zugestimmt.
Damit liegt eine wesentliche rechtlich erforderliche Zustimmung vor. Darüber hinaus setzt die Einführung des neuen Handelssystems unter anderem auch noch eine vom Eurex-Börsenrat zu beschließende Änderung der Börsenordnung voraus.
Die Migration soll ab Dezember 2012 erfolgen. Die Produkte werden sukzessive in vier Schritten vom derzeitigen auf das neue System überführt.
„Durch das neue Handelssystem profitieren Eurex-Kunden von modernster Technologie. Mit dem Wechsel wird sichergestellt, dass die essentiellen Anforderungen der Teilnehmer hinsichtlich Minimierung der Latenz, Maximierung des Daten-Durchsatzes, noch stärkerer Flexibilität und eines hohen Maß an Zuverlässigkeit adressiert werden“, sagte Gustav Gass, Vorsitzender des Eurex-Börsenrates. „Mit unserer Zustimmung legen wir den Grundstein, damit Eurex Exchange auch künftig auf einer branchenführenden technischen Infrastruktur betrieben wird.“
Seit Ankündigung des Systemwechsels hat Eurex einen ausführlichen Konsultationsprozess mit ihren rund 430 Teilnehmerfirmen und wichtigen Software-Vendoren gestartet. Auf positive Resonanz stieß unter anderem der Ansatz, die derzeit von Eurex verwendete MISS-Infrastruktur und die VALUES API Schnittstelle abzuschaffen und durch Standardschnittstellen basierend auf FAST und FIXML zu ersetzen.
Auch die vorgesehenen neuen Funktionalitäten für den Strategie- und Spread-Handel sind auf besonderes Interesse gestoßen. Eine Simulationsumgebung soll den Teilnehmern ab Ende August zur Verfügung stehen.
Das neue Eurex-System wird vollständig intern entwickelt und basiert auf der unternehmenseigenen globalen Handelsarchitektur der Gruppe Deutsche Börse, die heute bereits bei der International Securities Exchange (ISE) im Einsatz ist.
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