Wirtschaft Finanzen

Berufliche Weiterbildung wird internationaler

Auf Empfehlung von Andersen: Bundesinstitut für Berufsbildung richtet Arbeitsstelle zur Internationalisierung der beruflichen Weiterbildung ein

Im Rahmen der Initiative „Internationales Marketing für den Bildungs- und Forschungsstandort Deutschland“, einer Gemeinschaftsaktion von Bund, Ländern, Wissenschaft und Wirtschaft, hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) in Bonn eine Arbeitsstelle zur Internationalisierung der beruflichen Weiterbildung eingerichtet. Diese Maßnahme geht auf die Studie zum europäischen und internationalen Weiterbildungsmarkt zurück, die die Arthur Andersen Business Consulting GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erstellt hat.

Ziel der Untersuchung war die Entwicklung von konkreten Handlungsempfehlungen für die Akteure der beruflichen Weiterbildung. Mit der Einrichtung der Arbeitsstelle beim BiBB wurde eine der zentralen Empfehlungen der Studie umgesetzt. „Die deutschen Weiterbildungsanbieter bilden eine äußerst inhomogene Gruppe. Die Bündelung ihrer Interessen in der neuen Arbeitsstelle erscheint uns daher äußerst sinnvoll, zumal auch der deutsche Weiterbildungsmarkt sehr intransparent ist“, erklärt Heino von Schuckmann, Partner bei Andersen.

Darüber hinaus empfiehlt die Studie, vorhandene Informationsdienste zu harmonisieren und ein zentrales fremdsprachiges Angebot online zur Verfügung zu stellen. Auch gibt sie Impulse zum Aufbau eines Weiterbildungsnetzwerkes durch das BMBF. Ergänzend bietet sie deutschen Weiterbildungsanbietern praxisnahe Handlungsempfehlungen beim Eintritt in einen ausländischen Markt.

Die Studie beschreibt den deutschen Weiterbildungsmarkt im Vergleich mit elf ausgesuchten Ländern (darunter Australien, USA und Großbritannien) hinsichtlich Nachfrage und Attraktivität für deutsche Weiterbildungsanbieter. Zu beziehen ist sie beim Bundesministerium für Bildung und Forschung, Referat Öffentlichkeitsarbeit, 53170 Bonn, E-Mail: books@bmbf.bund.de



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