Basis für europaweite Kooperation: "Micro/Nano Atlas of Europe" analysiert Technologien und Märkte in Hightech-Cluster
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Clustern zeigen, wo grenzübergreifende Kooperationen möglich und sinnvoll sind.
Die Studie von IVAM Research bietet erstmals eine präzise und vergleichende quantitative Analyse von Akteuren in den acht Clustern. Sie zeigt, mit welchen Technologien sich die mittelständische Industrie und innovative Forschungseinrichtungen an den Standorten beschäftigen und welche Märkte sie bedienen.
Bis 2010 soll Europa zur wettbewerbsfähigsten Wirtschaft der Welt werden, so das Ziel der Lissabon-Strategie der Europäischen Union. Einer Studie der Wirtschaftsberatung McKinsey zufolge ist Europa in Gefahr, im globalen Wettbewerb gegenüber den USA und Asien zu unterliegen. Ein Grund ist die Tatsache, dass der europäische Markt noch immer fragmentiert ist. Um sich gegen den wachsenden Konkurrenzdruck aus Übersee durchzusetzen, sollten Hightech-Standorte in Europa gemeinsam agieren.
Interessant ist der “Micro/Nano Atlas of Europe” unter anderem für Start-ups, die einen Standort suchen, oder für Wirtschaftsförderer, die ihren Standort vermarkten wollen. “Wirtschaftsförderer können anhand der detaillierten Profile bestimmen, wo ihr Cluster im Vergleich zu europäischen Standorten ähnlicher Ausrichtung steht, wo Gemeinsamkeiten und Unterschiede bestehen und wo es sich lohnt, eine Zusammenarbeit anzubahnen”, erläutert Dr. Uwe Kleinkes, Geschäftführer von IVAM Research.
Die Studie wurde auf der 4. MST-Regionalkonferenz NRW am 18. und 19. Oktober 2007 im Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund vorgestellt. Die grenzübergreifende Kooperation zwischen Deutschland und den Niederlanden ist auch ein zentrales Thema der Konferenz.
Informationen zum Micro/Nano-Atlas:
Iris Lehmann, Tel. +49 231 9742 149, E-Mail: il@ivam.de




