Wirtschaft Finanzen

Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe [1] September 2006

Die Abnahme der Industrieproduktion war vor allem auf die Verringerung der Erzeugung bei den Herstellern von Vorleistungsgütern (-1,0 %) zurückzuführen.

Bei den Herstellern von Konsumgütern kam es ebenfalls zu einer Abschwächung um 1,0 %. Die Investitionsgüterproduzenten erhöhten demgegenüber die Produktion um 0,9 %.

Im Zweimonatsvergleich (August/September gegenüber Juni/Juli) erhöhte sich die Gesamtproduktion im Produzierenden Gewerbe saisonbereinigt um 1,6 %. Treibende Kraft ist nach wie vor der Bereich der Industrie, der mit +1,9 % den stärksten Produktionsanstieg verbuchen konnte. Innerhalb der Industrie hatten alle Hauptgruppen Produktionszuwächse zu verzeichnen.

Die Hersteller von Vorleistungsgütern konnten die Erzeugung dabei am kräftigsten erhöhen (+2,4 %), bei den Investitions- und Konsumgüterproduzenten stieg der Ausstoß jeweils um 1,5 %. Auch im Bauhauptgewerbe nahm die Erzeugung spürbar um 1,7 % zu. Eine rückläufige Entwicklung war dagegen im Bereich der Energie zu verzeichnen (-0,9 %).

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresstand lag die Gesamtproduktion im Produzierenden Gewerbe im August/September arbeitstäglich bereinigt um 6,9 % höher. Die positiven Vorjahresabstände haben sich dabei in der Industrie weiter auf 7,2 % und im Bauhauptgewerbe auf 7,0 % erhöht. Die Energieerzeugung lag August/September um 2,4 % über dem Niveau des Vorjahres.

Die Aufwärtstendenz im Produzierenden Gewerbe bleibt bestehen. Die industrielle Entwicklung ist dabei die treibende Kraft. Die Bautätigkeit bleibt lebhaft. Angesichts der guten Auftragslage in der Industrie und im Bauhauptgewerbe ist auch weiterhin mit einer lebhaften Produktionstätigkeit im Produzierenden Gewerbe zu rechnen.

[1] Zu Methodische Erläuterungen siehe www.destatis.de/presse/deutsch/abisz/produktionsindex.htm
[2] Quellen: Statistisches Bundesamt, Deutsche Bundesbank
[3] Verfahren Census X-12-ARIMA



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