Wirtschaft Finanzen

Deutsche Postbank International mit verbessertem Ergebnis

Die Deutsche Postbank International S.A. konnte im Geschäftsjahr 2003 ihr Ergebnis abermals verbessern. Bei nur zögerlicher Erholung der Finanzmärkte hat die Luxemburger Tochter der Deutschen Postbank AG ihr Ergebnis vor Steuern um knapp zwei Prozent auf rund 22,8 Millionen Euro gesteigert. „Wir konnten uns trotz des schwierigen Umfelds nochmals verbessern, weil wir unsere Verwaltung weiter verschlankt und unsere Aufwendungen für die Risikovorsorge durch verbessertes Risikomanagement weiter verringert haben. Unterstützt wurde dies durch die luxemburgische Bankaufsichtsbehörde, die mit der Outsourcing-Richtlinie ein hohes Maß an Flexibilität ermöglicht“, erläutert Christoph Schmitz, geschäftsführender Direktor der Deutschen Postbank International.

Bei Zinsüberschuss und Provisionsüberschuss konnte die Bank sich dem negativen Marktumfeld nicht entziehen. So ging der Zinsüberschuss gegenüber dem Vorjahr um knapp 19 Prozent auf 24 Millionen Euro zurück, der Provisionsüberschuss sank um rund 6,5 Prozent auf 11,5 Mio. Euro. Der Nettoertrag aus Finanzgeschäften lag mit 2,2 Millionen Euro zwei Prozent unter dem Vorjahreswert. Positiv wirkte sich die vorsichtige Kreditvergabepolitik aus, die zu einer Entlastung bei der Risikovorsorge in Höhe von 3,6 Mio. Euro führte. Der Verwaltungsaufwand sank gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent auf 16 Millionen Euro.

Die Postbank ist in Luxemburg in den Geschäftsfeldern Privatkunden, Firmenkunden und Treasury tätig. Außer mit der Deutschen Postbank International S.A. ist sie mit einer eigenen Niederlassung und drei Kapitalanlagegesellschaften am Bankplatz Luxemburg präsent. Zum Jahresende 2003 waren in den luxemburgischen Geschäftseinheiten der Postbank 143 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.



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