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Weiterhin positive Stimmung an den Märkten

Bereits am vergangenen Freitag, dem ersten Handelstag 2004, zeichnete sich ein überwiegend positiver Trend an den Aktienmärkten ab. Dieser Trend setzte sich diesen Montag fort. Vor allem die Börsen in Fernost verzeichneten zum Beginn der neuen Woche Höchststände. Auch der DAX kletterte heute erstmals seit Juli 2002 über 4030 Zähler. Der an allen Märkten spürbare Konjunkturoptimismus dürfte auch durch den neuerlichen Anstieg des US- Einkaufsmanagerindex für Dezember hervorgerufen worden sein. Eigentlich hatten Experten einen Rückgang erwartet. Wirtschaftsexperten interpretierten diese Steigerung als ein Signal für eine nachhaltige Konjunkturerholung. Belastend bleibt jedoch weiterhin der starke Euro, der heute ein neues Allzeithoch erreichte und sich der Marke von 1,27 US-Dollar nähert. Die positiven Wirtschaftsdaten aus den USA konnten den US-Dollar gegenüber dem Euro weiterhin nicht festigen. Grund hierfür dürfte nach Einschätzung von Experten das weiterhin hohe Außenhandelsdefizit der USA sein.

Im Mittelpunkt des Interesses am Berliner Handelsplatz stand wie bereits am Freitag vergangener Woche das kleine amerikanische Unternehmen Ebix.com. Warum die Papiere des Software-Anbieters in den Fokus der Anleger rückten, blieb weiterhin Spekulation. Ebix.com verdrängte heute, gemessen an den Preisfeststellungen, die Papiere des chinesischen Lebensversicherers China Life von der Spitze der HotStocks.

Nicht in den HotStocks vertreten, aber dennoch im Blickpunkt der Anleger waren heute in Berlin auch die Aktien von zwei deutschen Unternehmen: die Deutsche Wohnen AG und Adidas Salomon.

Das Immobilienunternehmen Deutsche Wohnen AG mit Sitz in Eschborn könnte das Interesse der Anleger durch seine am Cash Flow orientierte Ausschüttungspolitik erregt haben. Kerngeschäft ist nach eigener Aussage der kleinteilige Abverkauf von Wohnungen an Mieter, Selbstnutzer und Kapitalanleger. Ebenfalls attraktiv für die Anleger erscheine das den Aktionären bei der Platzierung eingeräumte Recht, die Aktien zum 30. Dezember 2009 zu festen Konditionen der DB Real Estate Management GmbH anzudienen. Damit sei das Risiko offensichtlich nach unten begrenzt. Der Aktienkurs zog in Berlin leicht an.

Der fränkische Sportartikelkonzern Adidas-Salomon brachte sich mit optimistischen Aussichten für das Jahr 2004 bei den Anlegern in Erinnerung. Adidas-Sprecher Jan Runau ließ am 2. Januar wissen, dass der Konzern für 2004 ein währungsbedingtes Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent erwarte. Sorge bereitet der im Umsatz nach Nike weltweiten Nummer zwei der Sportartikelhersteller weiterhin das Geschäft in Nordamerika. Bei verhaltenem Handel legte die Aktie in Berlin um 0,71 % leicht zu.

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