Gesamtvolumen über zwei Milliarden Euro / viertgrößte Transaktion dieser Art
Die Deutsche Postbank AG wird erstmalig Bilanzaktiva verbriefen. Die Transaktion umfasst rund 20.000 private Wohnungsbaudarlehen mit einem Gesamtvolumen von über zwei Milliarden Euro. Durch die Verbriefung kann die Bank das Kreditrisiko dieser Darlehen verlagern und ihre Risikoaktiva entlasten. Zu diesem Zweck hat die Postbank mit der KfW einen Garantievertrag über die in einem Referenzpool zusammengefassten Darlehen geschlossen. Die KfW wiederum wird das Risiko des Pools am Kapitalmarkt platzieren.
Eine eigens gegründete Gesellschaft „PROVIDE Domicile 2003-1“ emittiert die dann an der Börse Luxemburg notierten „Residential Mortgage Backed Securities“ (RMBS). Die Wertpapiere werden ausschließlich institutionellen Anlegern angeboten und sind durch „Credit Linked Certificates“ der KfW besichert.
Die Wertpapiere werden von Fitch, Moodys und Standard & Poors geratet. Sie sind mit Ratings von AAA/Aaa/AAA bis BBB/Baa2/BBB erhältlich. Die Wertpapiere sind variabel verzinslich und besitzen in Abhängigkeit vom Rating einen Aufschlag über 3-Monats-EURIBOR.
Mit dem Verbriefungsvolumen von über zwei Milliarden Euro initiiert die Postbank die viertgrößte der insgesamt 17 Transaktionen unter der „PROVIDE“-Plattform der KfW, die sich für diese aufsichtsrechtlich anerkannte Art der Verbriefung zum Standard für deutsche RMBS entwickelt hat. Die Postbank prüft eine regelmäßige Nutzung der Verbriefungsmärkte.




