Großbritannien übernimmt erstmals “Führungsposition” in Westeuropa
Der deutsche PC-Markt hat im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent zugelegt, musste aber gleichzeitig seine “Führungsposition” als stärkster Markt in Westeuropa erstmals an Großbritannien abtreten. Auch gegenüber dem westeuropäischen Markt allgemein hinkte Deutschland in Q3 zurück. Denn die durchschnittliche Absatzsteigerung betrug in Q3 in Westeuropa 13 Prozent im Jahresvergleich, berichtet das Marktforschungsinstitut Gartner.
Insgesamt wurden in Deutschland in den vergangenen drei Monaten über 1,8 Mio. Notebooks und Desktop-Computer verkauft. Verantwortlich für den vermehrten Absatz der Produkte war alleine der Geschäftskunden-Bereich, der gegenüber 2002 um 9,5 Prozent zugelegt hat. Der Konsumenten-Markt schrumpft in der selben Periode dagegen um 4,8 Prozent.
Marktführer in Deutschland ist weiterhin Fujitsu Siemens, das über 17 Prozent Marktanteil hat und sich damit gegenüber dem Vorjahr um 8,4 Prozent auf 312.000 verkaufte Geräte steigern konnte. Platz zwei belegt Hewlett-Packard, der einzige Hersteller unter den Top 5, dessen Marktanteil geschrumpft ist. Auf den weiteren Plätzen folgen Acer, Dell und Vobis.




