Die elektronische Handelsplattform Eurex Bonds, die die internationale Terminbörse Eurex gemeinsam mit maßgeblichen Bondhandelshäusern betreibt, führt am 4. März weitere deutsche Staatsanleihen für Basisgeschäfte ein. Dies teilte Eurex am Montag mit. Damit erweitert Eurex Bonds seine bestehende Produktpalette der Basisinstrumente um Anleihen, die nicht in den jeweiligen Lieferkörben der Eurex-Zins-Futures enthalten sind.
Ein Basisgeschäft ist der Kauf einer Anleihe bei gleichzeitigem Verkauf eines Futures. Diese im professionellen Handel häufig eingesetzte Strategie zielt darauf, Preisdifferenzen zwischen Anleihen bei gleichzeitiger Absicherung des Marktrisikos zu nutzen. Die Nachfrage nach zusätzlichen Instrumenten – den so genannten Zwischenlaufzeiten – ist nach Aussage von Eurex erheblich, ebenso wie der Handel dieser Produkte im OTC-Markt (over the counter), der sich nicht nur auf die lieferbaren Anleihen der Eurex-Futures beschränkt. Die Liquidität in den neuen Produkten werden wie gewohnt Market Makern sicherstellen, so Eurex. Insgesamt sind zurzeit 22 Teilnehmer auf der Eurex Bonds-Plattform aktiv; mehrere neue Teilnehmer befinden sich im Anbindungsprozess.
Die elektronische Rentenhandelsplattform Eurex Bonds bietet Handel und Clearing von deutschen Staatsanleihen sowie Emissionen der Kreditanstalt für Wiederaufbau, der European Investment Bank, einzelner deutscher Bundesländer und Jumbo-Pfandbriefe. Darüber hinaus stellt Eurex Bonds mit dem Handel von Basis-Instrumenten eine attraktive Produktkombination aus Anleihen und an der Eurex gehandelten Futures-Kontrakten bereit.
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