Produktionskapazität für CD-Kunststoff soll um 50 Prozent steigen
Die Bayer AG hat heute, Montag, angekündigt, bis zum Jahr 2005 zehn Mrd. Euro für Aus- und Neubauten, Instandhaltung und Forschung in ihre deutschen Standorte zu investieren. 85 Prozent der Ausgaben soll dabei auf Nordrhein-Westfalen entfallen. “Diese Zahlen dokumentieren eindrucksvoll, dass Bayer sich nach wie vor zum Standort Deutschland und insbesondere zu Nordrhein–Westfalen bekennt”, so Bayer-Vorstandsvorsitzender Werner Wenning ähnläßlich eines Festaktes zum 125-jährigen Bestehen des Bayernwerks Uerdingen. Bayer hat laut eigenen Angaben bereits in den letzten drei Jahren über vier Mrd. Euro in Deutschland investiert.
Für das Bayerwerk Uerdingen ist eine Erweiterung der Produktionskapazität für den im Niederrheinwerk erfundenen Hochleistungskunststoff Makrolon, er dient unter anderem der Herstellung von CDs, um 50 Prozent auf 300.000 Jahrestonnen bis zum nächsten Jahr geplant. In den vergangenen Jahren habe Bayer für den Neu- und Ausbau von Anlagen auf dem mehr als drei Quadratkilometer großen Werksgelände in Uerdingen 170 Mio. Euro ausgegeben. Um auch in Zukunft im globalen Wettbewerb erfolgreich zu sein mahnt Wenning jedoch Verbesserungen am Standort Deutschland ein. Vor allem in den Bereichen Arbeitsmarkt, soziale Sicherungssystem und Bildung müssten “innovationsfreundliche Bedingungen” für moderne Schlüsseltechnologien geschaffen werden.
Bayer beschäftigt in Deutschland mehr als 52.000 Menschen, 43.000 entfallen dabei allein auf das Werk in Nordrhein-Westfalen. In Uerdingen verfügt Bayer über ein eigenes Ausbildungszentrum, in dem zurzeit laut Unternehmen 500 junge Menschen zu qualifizierten Mitarbeitern ausgebildet werden.




