37,4 Prozent mehr Verkäufe durch 2,5G-Technologie
Das Volumen der weltweitern Chipverkäufe ist wieder im Wachsen begriffen. So lag der Umsatz mit 11,7 Mrd. Dollar im Monat Juli acht Prozent höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Steigerung gegenüber dem Vormonat betrug 2,9 Prozent. Die anhaltende Schwäche bei den PC-Verkaufszahlen wurde dabei durch eine gewachsene Nachfrage nach DVD-Playern und Mobiltelefonen wieder wettgemacht, teilte der Industrieverband Semiconductor Industry Association gestern, Dienstag, in San Jose im US-Bundesstaat Kalifornien mit.
Besonders der Markt für Heimelektronik gehört im Moment zu den wichtigsten Absatzbereichen der Branche, dicht gefolgt vom Mobilfunkmarkt, der vor allem nach der Einführung der 2,5G-Technologien in vielen asiatischen Staaten stark zugelegt habe, so die Organisation. Während in den meisten anderen wichtigen Wirtschaftsregionen der Welt rückläufige Werte in dem Sektor zu verzeichnen sind, gab es im Juli in Asien ausschließlich Japan einen Umsatzsprung von 37,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für den gesamten Chipmarkt erwartet der Industrieverband für 2002 ein Wachstum von drei Prozent.




