Investitionsfoerderung in Deutschland – Halbjahreszahlen 2002
Zusagen um rund 20 % auf über 10,8 Mrd EUR gesteigert
Die KfW hat im ersten Halbjahr des Jahres 2002 mit Förderkrediten von 10,8 Mrd EUR in der inländischen Investitionsförderung das Niveau des Vorjahreszeitraums (9,1 Mrd EUR) deutlich übertroffen. Grund hierfür sind die starken Zuwächse bei der Förderung der Wohnungswirtschaft (5,9 Mrd EUR) sowie der Anstieg des Zusagevolumens der Förderkredite an kleine und mittlere Unternehmen (KMU).
Die Zusagen von Förderkrediten der KfW über rund 3,4 Mrd EUR an KMU im ersten Halbjahr 2002 sind um 5 % gegenüber dem Vorjahreshalbjahr gestiegen. Darin enthalten ist das von der KfW im März erstmals vergebene Globaldarlehen über 500 Mio EUR im gewerblichen Bereich. Weitere Abschlüsse von Globaldarlehen stehen kurz bevor. Banken können Mittelständlern aus diesen Globaldarlehen günstige, dem konkreten Bedarf der Unternehmen anpassbare Finanzierungslösungen anbieten.
Einen kräftigen Zuwachs gegenüber dem ersten Halbjahr 2001 verzeichnete die KfW-Förderung für die Wohnungswirtschaft – d. h. für Bau und Erwerb von Wohneigentum, Energieeinsparung sowie Reduktion von Kohlendioxidausstoß in Wohngebäuden. Die Zusagen in diesem Bereich liegen für den Zeitraum von Januar bis Juni 2002 bei 5,9 Mrd EUR (2001: 4,0 Mrd EUR). 1,3 Mrd EUR wurden im Rahmen von Globaldarlehen vergeben. Doch auch die KfW-Programme Wohneigentum (3,3 Mrd EUR), und Wohnraum-Modernisierung II (0,5 Mrd EUR) sowie CO2-Gebäudesanierung (0,4 Mrd EUR) haben zu dem Plus beigetragen. Letzteres (Programmstart: Anfang 2001) hat sich auch in 2002 sehr gut etabliert.




