Wirtschaft Finanzen

Der Außenhandelsmotor brummt wieder

Demnach wurden im Mai Waren im Wert von 77,5 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 67,7 Milliarden Euro importiert. Der Außenbeitrag stieg damit auf 9,7 Milliarden Euro an. Damit stiegen im Vorjahresvergleich die deutschen Ausfuhren insgesamt um 28,8 Prozent und die Einfuhren um 34,3 Prozent.

“Der Außenhandel hat wieder seine Funktion als Motor für die deutsche Wirtschaft übernommen. Die insgesamt positiven Erwartungen im Maschinenbau und der Fahrzeugindustrie, aber auch in der Elektro- und Chemieindustrie lassen darauf schließen, dass sich die Erholung weiter fortsetzen wird. Einige Risiken bestehen fort und dürfen nicht ausgeblendet werden. Die starken Schwankungen beim Wechselkurs des Euro zum Dollar erschweren die Absicherung gegen Wechselkursrisiken. Der niedrige Euro erleichtert zwar den Export in den Nicht-Euroraum, verteuert jedoch auch die Rohstoffe, auf die wir dringend angewiesen und die immer schwieriger zu beschaffen sind. Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft muss stetig unter Beweis gestellt werden.

Parallel zur außenwirtschaftlichen Leistungsfähigkeit dürfen wir die Stärkung der Binnenkonjunktur keinesfalls vernachlässigen. Die Erhöhung von Steuern und Abgaben bewirken das Gegenteil”, so Börner abschließend.



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