Wirtschaft Finanzen

Außenhandel mit überragender Zwischenbilanz

Demnach wurden im September Waren im Wert von 86,9 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 70,1 Milliarden Euro importiert.

Damit stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat die deutschen Ausfuhren um 22,5 Prozent und die Einfuhren um 18 Prozent. Für die ersten neun Monate des Jahres konnte ein Exportzuwachs von 19 Prozent verbucht werden, die Importe stiegen um 19,4 Prozent.

“Mit Sorge beobachten wir die Geldpolitik der USA und die aktuelle Wechselkursdebatte. Der Welthandel darf auf keinen Fall durch etwaige Obergrenzen und Schwellenwerte begrenzt werden, sondern muss weiter von Hemmnissen befreit werden. Nur so können wir die Vorteile der internationalen Arbeitsteilung voll ausspielen, um die Krise endgültig zu überwinden. Auch in der Diskussion um eine Verschärfung der Sicherheitskontrollen warnen wir vor unzumutbaren handelsbeschränkenden Wirkungen. Die Politik darf jetzt nicht überreagieren. Anstatt einer generellen Verschärfung der ohnehin schon immensen Sicherheitsvorkehrungen für die gewerbliche Wirtschaft müssen wir flexibler auf aktuelle Bedrohungen reagieren, den Informationsaustausch intensivieren und vor allem Versendungen aus unsicheren Ländern stärker kontrollieren. Dazu müssen jedoch die Herkunftsländer technologisch aufgerüstet werden”, so Börner abschließend.



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