Deutschland exportierte im September 2008 Waren im Wert von 87,1 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahresmonat betrug damit das Exportwachstum 6,9 Prozent.
Die Ausfuhren in Nicht-EU-Länder stiegen mit 8,2 Prozent am stärksten, während die Ausfuhren in die Länder der Eurozone mit 5,9 Prozent das geringste Wachstum verzeichneten. Der Anstieg bei den Einfuhren betrug 14,1 Prozent und auch hier stiegen mit 15,9 Prozent vor allem die Importe aus den Ländern, die nicht der EU angehören.
“Noch ist nicht abzusehen, wie sich die Finanzkrise in allen Konsequenzen auf den deutschen Außenhandel auswirken wird. Die deutsche Wirtschaft ist hier aber international gut aufgestellt.
Es kommt jetzt darauf an, dass die Finanzierung gerade von mittelständischen Unternehmen nicht abreist. Darüber hinaus ist es unabdingbar, dass mit Blick auf den für Mitte November geplanten Weltfinanzgipfel alle Hebel in Gang gesetzt werden, um rasch klare Stabilisierungssignale an die Realwirtschaft zu senden”, so Börner abschließend.




