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Motorstarter mit Kommunikationsanschluss für IO-Link

Dies reduziert den Verdrahtungsaufwand im Steuerstromkreis und vereinfacht die anlagenweite Diagnose.

Bis zu vier der Kompaktabzweige lassen sich platzsparend aneinanderreihen und über den standardisierten IO-Link über 3-Leiter-Anschluss an einen IO-Link-Master anbinden, zum Beispiel an das Elektronikmodul 4SI IO-Link der dezentralen Peripherie ET200S. Die sonst nötige Steuerstromverdrahtung der vier Motorstarter wird durch einen IO-Link ersetzt, wodurch sich der Anwender Verdrahtungsaufwand spart.

Zusätzlich zu den Betriebsdaten lassen sich Meldefunktionen wie Kurzschluss, Lebensdauerende und Endlage übertragen. Dies ermöglicht eine hohe Informationsdichte im Nahbereich und vereinfacht die anlagenweite Diagnose bis in die Feldebene. Der Master sendet Diagnose- und Betriebsdaten an eine übergeordnete Steuerung, etwa Simatic S7. Dort lassen sich die Diagnosedaten mittels Simatic HMI (Human Machine Interface), beispielsweise mit dem Visualisierungssystem WinCC flexible, als Klartextanzeige darstellen. Fehler werden so schnell lokalisiert und können sofort behoben werden, wodurch die Anlagenverfügbarkeit erhöht wird.

Der Kompaktabzweig 3RA6 vereint die Funktion eines Leistungsschalters, eines elektronischen Überlastrelais und eines Schützes. Er ist bereits mit AS-Interface verfügbar, das für im Feld verteilte Sensoren und Aktoren geeignet ist.

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