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consistec IT-Monitor: Besser spät als nie!

Lange Zeit schien man in Redmond die Augen vor dem Zukunftstrend Cloud Computing zu verschließen und weiterhin an Desktop-Lösungen festhalten zu wollen.

Doch jetzt wurde der längst überfällige Strategiewechsel eingeleitet: Mit dem am Montag, den 27.10.08, auf der Entwicklerkonferenz PDC 2008 in Las Vegas vorgestellten Windows Azure führt der Konzern voraussichtlich 2010 ein Betriebssystem für das sogenannte Cloud Computing ein.

Lange nach Google oder IBM steigt Microsoft in die Entwicklung von Betriebssystemen und Software-Lösungen ein, die nicht mehr auf Clients sondern im Internet über Server zur Verfügung gestellt werden. Dabei übernimmt das Web die Aufgaben eines Riesen-PC und schnellen dezentralen Datenspeichers.

Mit dem jetzt eingeleiteten Strategiewechsel reagiert die Software-Schmiede nicht nur auf den Trend zu Netbooks und Cloud Computing. Sie stellt ebenfalls die Weichen für weitere Milliardenumsätze in der Zukunft, denn: Die Nutzung der im Internet zur Verfügung gestellten Microsoft-Lösungen wird für Nutzer selbstverständlich gebührenpflichtig.



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