Der Inlandsumsatz nahm im Vergleichszeitraum um 2,2%, die Erlöse im Geschäft mit ausländischen Abnehmern um 4,5% ab. Dabei lag der Umsatz mit den Ländern der Eurozone um 5,8%, der Absatz in das übrige Ausland um 3,5% unter dem Vorjahresniveau.
Innerhalb der umsatzmäßig wichtigsten Wirtschaftszweige hielt sich der Umsatz im Maschinenbau im Oktober 2008 auf dem Niveau des Vorjahresmonats (Inland: + 2,6%, Ausland: –2,0%). Das Ernährungsgewerbe verzeichnete ein leichtes Minus von 0,5% (Inland: –1,7%, Ausland: + 4,6%). Deutlich schlechter fiel das Ergebnis bei der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen aus. Hier musste ein Rückgang um 8,8% (Inland: – 5,1%, Ausland:– 10,9%) hingenommen werden.
Im Vergleich zum Vormonat verringerte sich der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im Oktober 2008 saison- und arbeitstäglich bereinigt insgesamt um 0,1% (nach revidiert – 4,2% im September 2008). Das Geschäft mit inländischen Abnehmern ging um 0,1% zurück; der Auslandsumsatz lag auf dem Niveau des Vormonats. Innerhalb des Auslandsgeschäfts nahm der Absatz in die Eurozone um 1,4% ab, für das restliche Ausland wurde ein Umsatzplus von 1,2% registriert.
Kumuliert von Januar bis Oktober 2008 lag das (arbeitstäglich bereinigte) Umsatzvolumen im Verarbeitenden Gewerbe um 1,8% über dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums; dabei stieg sowohl das Inlands- als auch das Auslandsgeschäft um jeweils 1,8%.
Die Veränderungsraten basieren auf dem Umsatz-Volumenindex für das Verarbeitende Gewerbe (fachliche Betriebsteile; 2000 = 100). Die saison- und arbeitstägliche Bereinigung erfolgt mit dem Verfahren Census X-12-ARIMA.
Lange Zeitreihen zum Umsatzindex enthält die online Datenbank GENESIS-Online.
Weitere Auskünfte gibt:
Dr. Norbert Herbel,
Telefon: (0611) 75-4475,
E-Mail: auftragseingangsindex@destatis.de

