Die Umsätze innerhalb der sieben Gewerbegruppen des zulassungspflichtigen Handwerks entwickelten sich im Jahr 2010 unterschiedlich. Den stärksten Umsatzanstieg erzielten die Handwerke für den gewerblichen Bedarf mit einem Plus von 6,4%. Zu dieser Gewerbegruppe gehören industrienahe Gewerbezweige, wie beispielsweise Feinwerkmechaniker.
Das Ausbaugewerbe (+ 4,7%) und das Gesundheitsgewerbe (+ 1,1%) hatten ebenfalls Umsatzanstiege zu verzeichnen. Die Umsätze im Bauhauptgewerbe stagnierten. Im Kraftfahrzeuggewerbe gingen die Umsätze am stärksten zurück (– 6,2%). Die Umweltprämie, die vom ersten bis dritten Quartal 2009 zu relativ hohen Umsätzen im Kraftfahrzeuggewerbe führte, war ein wichtiger Grund für diese rückläufige Entwicklung in 2010. Geringere Umsätze gab es ebenfalls im Lebensmittelgewerbe (– 0,7%) und bei den Handwerken für den privaten Bedarf (– 0,2%).
Eine Beschäftigungszunahme im Jahr 2010 gegenüber 2009 gab es im Gesundheitsgewerbe mit + 1,1% und im Bauhauptgewerbe mit + 0,3%. Im Ausbaugewerbe stagnierte die Zahl der Beschäftigten. Einen Rückgang der Beschäftigtenzahlen verzeichneten die Handwerke für den privaten Bedarf (– 2,9%), die Handwerke für den gewerblichen Bedarf (– 2,7%), das Kraftfahrzeuggewerbe (– 2,2%) und das Lebensmittelgewerbe (– 0,5%).
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