Juli 2009: Verarbeitendes Gewerbe setzt preisbereinigt 16,5% weniger um als im Juli 2008
Der Inlandsumsatz nahm im Vergleichszeitraum um 14,5%, die Erlöse mit ausländischen Abnehmern um 19,0% ab. Dabei lagen der Umsatz mit den Ländern der Eurozone um 20,5% und der Absatz in das übrige Ausland um 17,7% unter dem Vorjahresniveau.
Innerhalb der umsatzmäßig wichtigsten Wirtschaftszweige sank im Juli 2009 im Maschinenbau der preisbereinigte Umsatz mit 30,8% am stärksten gegenüber dem Vorjahresmonat. Dabei verringerte sich der Inlandsumsatz um 36,3% und das Geschäft mit ausländischen Abnehmern um 26,6%.
Die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen sowie die Hersteller von Metallerzeugnissen verzeichneten jeweils ein Minus von 25%. Einen deutlichen Rückgang zum Juli 2008 verzeichneten auch die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (insgesamt: – 21,0%), der Inlandsumsatz lag hier um 15,6% unter dem Vorjahresniveau (Ausland: – 24,2%).
Im Vergleich zum Vormonat ging der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im Juli 2009 saison- und arbeitstäglich bereinigt insgesamt um 0,9% (nach revidiert + 1,1% im Juni 2009) zurück. Das Geschäft mit inländischen Abnehmern nahm zum Vormonat um 3,0% ab; der Auslandsumsatz verzeichnete eine Zunahme um 1,8%. Innerhalb des Auslandsgeschäfts verringerte sich der Absatz in die Eurozone um 1,4%; für das restliche Ausland wurde eine Steigerung von 4,6% registriert.
Kumuliert von Januar bis Juli 2009 lag das (arbeitstäglich bereinigte) Umsatzvolumen im Verarbeitenden Gewerbe um 20,3% unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums; dabei verringerten sich das Inlandsgeschäft um 16,4% und der Auslandsumsatz um insgesamt 24,8%.
Die Veränderungsraten basieren auf dem Umsatz-Volumenindex für das Verarbeitende Gewerbe (fachliche Betriebsteile; 2005 = 100). Die saison- und arbeitstägliche Bereinigung erfolgt mit dem Verfahren Census X-12-ARIMA.
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Dr. Norbert Herbel,
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