Im August 2014 und im Juli 2014 hatten die Jahresveränderungsraten – 1,9 % und – 1,7 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Einfuhrpreise gegenüber August 2014 um 0,3 %.
Den größten Einfluss auf die Gesamtpreisveränderung zum Vorjahr hatte die Entwicklung der Einfuhrpreise für Energie. Diese waren im September 2014 um 10,7 % niedriger als im September 2013.
Im Vorjahresvergleich sanken insbesondere die Importpreise für Erdgas (– 17,3 %), aber auch Erdöl (– 10,0 %) und Mineralölerzeugnisse (– 6,5 %) waren gegenüber dem Vorjahr günstiger.
Im Vergleich zu August 2014 verteuerten sich die Energieimporte um 0,6 %, insbesondere weil sich gegenüber dem Vormonat die Preise für Erdgas (+ 4,4 %) und elektrischen Strom (+ 25,8 %) erhöhten.
Der Einfuhrpreisindex ohne Energie war im September 2014 geringfügig höher als im September 2013 (+ 0,1 %), gegenüber August 2014 stieg er um 0,3 %. Lässt man Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Einfuhrpreisindex im September 2014 um 0,6 % unter dem Niveau des Vorjahres und um 0,6 % über dem Stand des Vormonats.
Starke Preisrückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat gab es im September 2014 unter anderem auch bei importierten Erzen (– 15,6 %) und Getreide (– 4,9 %). Dagegen stiegen die Preise für Rohkaffee gegenüber September 2013 um 48,6 %.
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