Davon waren 69% männlich. Im Jahr 2005 waren es insgesamt 28 200 neue Hilfen gewesen.
Bei den einzelnen Hilfen war der Bedarf unterschiedlich hoch:
Für 13 600 junge Menschen begann 2006 eine Unterstützung durch Erziehungsbeistände (+ 2,8% gegenüber 2005). Für 12 700 junge Menschen endete diese Hilfe, die im Schnitt gut 14 Monate dauerte.
Für 5 400 junge Menschen wurden erstmals Betreuungshelfer tätig, insbesondere weil Jugendliche oder junge Volljährige mit dem Gesetz in Konflikt geraten waren. Das waren 4,4% weniger als im Vorjahr.
Durchschnittlich werden diese jungen Menschen, von denen 3 900 (73%) männlich waren, zehn Monate unterstützt.
Soziale Gruppenarbeit – ein Angebot der Kinder- und Jugendhilfe, Entwicklungsschwierigkeiten und Verhaltensprobleme durch soziales Lernen in der Gruppe zu überwinden – nutzten im Jahr 2006 erstmals 9 400 junge Menschen, das waren annähernd so viele wie im Vorjahr. 7 400 dieser jungen Menschen (78%) waren männlich.
Weitere Auskünfte gibt:
Zweigstelle Bonn,
Dorothee von Wahl,
Telefon: (01888) 644-8167,
E-Mail: jugendhilfe@destatis.de

