Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren im Jahr 2001 im Handwerk 3,9 % weniger Personen beschäftigt als 2000. Damit hat sich der Beschäftigtenabbau bei den selbstständigen Handwerksunternehmen weiter fortgesetzt (2000: – 3,3 %; 1999: – 3,4 %; 1998: – 2,7 %; 1997: – 1,9 %). Die Umsätze der selbstständigen Handwerksunternehmen lagen im Jahr 2001 um 2,4 % unter denen des Vorjahres; 2000 waren sie um 0,8 % gesunken.
Beschäftigungsrückgänge gab es im Jahr 2001 in allen Gewerbegruppen des Handwerks: Den stärksten Rückgang gab es im Bau- und Ausbaugewerbe, hier war die Beschäftigung um 7,5 % und der Umsatz um 7,0 % niedriger als ein Jahr zuvor. Mit 5,6 % war der Beschäftigungsabbau im Bekleidungs-, Textil- und Ledergewerbe besonders deutlich, im Gewerbe für Gesundheits- und Körperpflege, chemische und Reinigungsgewerbe war die Abnahme mit 1,4 % noch am geringsten.
Sechs der insgesamt sieben Gewerbegruppen des Handwerks setzten im Jahr 2001 weniger um als im Vorjahr. Eine Ausnahme bildete das Gewerbe für Gesundheits- und Körperpflege, chemische und Reinigungsgewerbe mit einem Umsatzplus von 1,8 %.
Die Ergebnisse für alle sieben Gewerbegruppen des Handwerks für das Jahr 2001 enthält die folgende Tabelle:
Beschäftigte und Umsatz im Handwerk nach Gewerbegruppen
| Gewerbegruppe | Veränderung 2001 | |
| Beschäftigte | Umsatz | |
| Handwerk insgesamt | – 3,9 | – 2,4 |
| davon: | ||
| Bau- und Ausbaugewerbe | – 7,5 | – 7,0 |
| Elektro- und Metallgewerbe | – 2,7 | – 0,9 |
| Holzgewerbe | – 5,3 | – 4,2 |
| Bekleidungs-, Textil- und Ledergewerbe | – 5,6 | – 2,9 |
| Nahrungsmittelgewerbe | – 4,0 | – 0,5 |
| Gewerbe für Gesundheits- und Körperpflege, |
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| Glas-, Papier-, keramische und sonstige |
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Detailliertere Informationen zum Handwerk sind im Statistik-Shop im Internet unter htpp://www.destatis.de zu finden.
Weitere Auskünfte erteilt: Michael Ziebach,
Telefon: (0611) 75-2811,
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