Bereits im Oktober 2006 war ein Höchstwert erzielt worden, der nun erneut übertroffen wurde: Die deutschen Hüttenwerke erzeugten im Januar 2007 2,74 Millionen Tonnen Roheisen und 4,32 Millionen Tonnen Rohstahl.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden damit 22,7% mehr Roheisen und 25,6% mehr Rohstahl produziert als im relativ schwachen Januar 2006. Gegenüber Dezember 2006 nahm die Produktion von Roheisen um 5,7% und die von Rohstahl um 12,2% zu, kalender- und saisonbereinigt (Berliner Verfahren 4.1 – BV 4.1) ergab sich ein Anstieg um 6,7%.
Im früheren Bundesgebiet lag die Produktion von Rohstahl im Januar 2007 bei 3,70 Millionen Tonnen und damit gegenüber dem Vorjahresmonat um 25,8% höher. Gegenüber Dezember 2006 ergab sich eine Steigerung von 11,8%, kalender- und saisonbereinigt ein Plus von 5,9%.
In den neuen Ländern und Berlin-Ost lag die Rohstahlproduktion im Januar 2007 mit 0,62 Millionen Tonnen um 24,5% über dem gleichen Vorjahresmonat. Gegenüber Dezember 2006 wurden 15,2% mehr Rohstahl hergestellt, kalender- und saisonbereinigt ergab sich eine Zunahme um 9,8%.
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