Das waren 1% weniger neue Hilfen als im Jahr 2004 (28 600). Dies bedeutet erstmals seit 2002 einen leichten Rückgang, nachdem die Inanspruchnahme dieser erzieherischen Hilfen zwischen 2002 und 2004 um 13% zugenommen hatte.
Bei den einzelnen Hilfen war der Bedarf unterschiedlich hoch:
Für 13 300 junge Menschen begann 2005 eine Unterstützung durch Erziehungsbeistände. Für 11 900 junge Menschen endete diese Hilfe, die im Schnitt gut 14 Monate dauerte.
Für 5 600 junge Menschen wurden erstmals Betreuungshelfer tätig, insbesondere weil Jugendliche oder junge Volljährige mit dem Gesetz in Konflikt geraten waren. Durchschnittlich werden diese jungen Menschen 11 Monate unterstützt.
Soziale Gruppenarbeit – ein Angebot der Kinder- und Jugendhilfe, Entwicklungsschwierigkeiten und Verhaltensprobleme durch soziales Lernen in der Gruppe zu überwinden – nutzten im Jahr 2005 erstmals 9 400 junge Menschen, davon waren 7 400 (79%) männlich.
Weitere Auskünfte gibt: Zweigstelle Bonn, Dorothee von Wahl, Telefon: (01888) 644-8167, E-Mail: jugendhilfe@destatis.de

