Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, entspricht das einem wertmäßigen Anstieg von 27,5% gegenüber dem Vorjahreszeitraum (45 Millionen Euro). Dabei handelte es sich sowohl um Diamanten, die überwiegend zur Schmuckverarbeitung verwendet werden (135 000 Karat), als auch um Industriediamanten (170 000 Karat).
Der Anstieg zum Vorjahreszeitraum ist in erster Linie auf eine Verteuerung der Diamanten von 112,56 Euro pro Karat auf 186,94 Euro pro Karat zurückzuführen. Die Maßeinheit Karat entspricht 200 Milligramm. Das Hauptlieferland von Industriediamanten war im ersten Quartal 2006 Irland mit 60 000 Karat und einem durchschnittlichen Wert von 80 Cent pro Karat.
Im gleichen Zeitraum wurden aus Indien Diamanten zur Schmuckverarbeitung mit insgesamt 48 000 Karat eingeführt (240 Euro/Karat). Zweitstärkstes Lieferland dieser Art von Diamanten war Belgien mit 47 000 Karat (493 Euro pro Karat).
Weitere Auskünfte gibt: Lysann Schüler, Telefon: (0611) 75-2487, E-Mail: lysann.schueler@destatis.de

