Im Handel mit den neuen EU-Mitgliedstaaten sind die deutschen Ausfuhren nach Polen (+ 33,6% auf 6,4 Milliarden Euro), Ungarn (+ 26,6% auf 3,8 Milliarden Euro) sowie in die drei baltischen Staaten (zusammen + 46,4% auf 1,0 Milliarden Euro) am stärksten gestiegen.
Die Exporte in die 25 Mitgliedstaaten der EU nahmen im ersten Quartal 2006 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15,0% auf 137,6 Milliarden Euro und somit – verglichen mit den Gesamtausfuhren – unterdurchschnittlich zu. Diese Entwicklung zeigt sich noch deutlicher, wenn man nur die 15 alten EU-Mitgliedstaaten betrachtet: Hier stiegen die Ausfuhren um 13,3% auf 118,5 Milliarden Euro. Die Exporte in die großen Partnerländer Frankreich (+ 10,1% auf 21,9 Milliarden Euro) und das Vereinigte Königreich (+ 7,8% auf 16,6 Milliarden Euro) lagen besonders deutlich unter der Zuwachsrate der EU-25. Dagegen sind die Ausfuhren in die Niederlande mit + 22,0% auf 13,7 Milliarden Euro überdurchschnittlich gestiegen. Die Ausfuhren in die USA nahmen im ersten Quartal 2006 um 22,3% auf 19,3 Milliarden Euro gegenüber dem ersten Quartal 2005 ebenfalls besonders stark zu.
Die deutschen Einfuhren stiegen im ersten Quartal 2006 insgesamt um 23,5% (gegenüber dem ersten Quartal 2005) auf 175,7 Milliarden Euro, wobei die Einfuhren aus der EU-25 mit + 17,4% auf 100,3 Milliarden Euro unterdurchschnittlich zunahmen. Die Importe aus China erhöhten sich (+ 39,0% auf 11,9 Milliarden Euro) wesentlich stärker als im vergangenen Jahr (erstes Quartal 2005 gegenüber dem gleichen Zeitraum 2004: + 26,9% auf 8,6 Milliarden Euro). Auch die Importe aus den USA nahmen mit einem Plus von 25,5% gegenüber dem ersten Quartal 2005 auf 11,6 Milliarden Euro wesentlich stärker zu als noch vor einem Jahr (erstes Quartal 2005 gegenüber dem gleichen Zeitraum 2004: + 1,8% auf 9,3 Milliarden Euro).
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