Die Investitionen der deutschen Industrie waren im Jahr 2004 zum dritten Mal hintereinander rückläufig. Mit 48,4 Milliarden Euro lagen sie nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes um 0,5% unter dem Vorjahresniveau. Der Rückgang war damit deutlich niedriger als 2003 (- 2,9%) und 2002 (- 11%).
Größte Investoren waren im Jahr 2004 mit 12,2 Milliarden Euro wiederum die Automobilhersteller, die 25% aller Industrieinvestitionen durchführten. Ihr hohes Investitionsniveau aus dem Vorjahr (13,1 Milliarden Euro) konnten sie allerdings nicht ganz erreichen. Auch die Chemische Industrie investierte mit 5,2 Milliarden Euro weniger als 2003 (- 14,0%). Andere wichtige Investoren, wie das Ernährungsgewerbe (4,3 Milliarden Euro; + 3,9%), der Maschinenbau (4,2 Milliarden Euro; + 2,6%) und die Hersteller von Metallerzeugnissen (2,9 Milliarden Euro; + 8,3%), steigerten hingegen 2004 ihr Investitionsvolumen. Diese fünf Wirtschaftszweige zusammen führten mit rund 29 Milliarden Euro nahezu 60% aller Industrieinvestitionen durch.
Weitere Auskünfte gibt: Peter Kraßnig, Telefon: (0611) 75-2303, E-Mail: peter.krassnig@destatis.de

