Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben im Laufe des Jahres 2004 in Deutschland fast 470 000 Unternehmen Waren aus anderen EU- Mitgliedstaaten bezogen beziehungsweise in andere EU-Mitgliedstaaten geliefert. Mehr als die Hälfte dieser Unternehmen tätigte ausschließlich Importe (circa 265 000). Die Zahl der reinen Exporteure belief sich auf circa 90 000, während etwa 115 000 Unternehmen sowohl Eingänge als auch Versendungen aus beziehungsweise in andere EU-Staaten tätigten.
Der überwiegende Teil der Umsätze im innergemeinschaftlichen Warenverkehr der EU (Intrahandel) wurde dabei von einer vergleichsweise geringen Zahl von Unternehmen erwirtschaftet. So erzielten 0,2% der Unternehmen mehr als die Hälfte der Umsätze (56%) bei den Versendungen. Bei den Wareneingängen aus anderen EU- Mitgliedstaaten entfielen fast 78% der Umsätze auf nur 1% der importierenden Unternehmen in Deutschland.
Über 22 000 Unternehmen in Deutschland erreichten im Jahr 2004 beim Export einen Umsatz von jeweils mehr als einer Million Euro, fast 500 Unternehmen sogar einen Umsatz von jeweils mehr als 100 Millionen Euro bei den innergemeinschaftlichen Ausfuhren. Bei den innergemeinschaftlichen Einfuhren verhielt es sich ähnlich: Fast 21 000 Unternehmen erzielten einen Umsatz von jeweils mehr als einer Million Euro und cirka 400 Unternehmen einen Umsatz von jeweils mehr als 100 Millionen Euro.
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