Die deutschen Hüttenwerke erzeugten im August 2005 2,16 Millionen Tonnen Roheisen und 3,32 Millionen Tonnen Rohstahl. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden damit 15,6% weniger Roheisen und 14,1% weniger Rohstahl produziert als im August 2004. Gegenüber Juli 2005 nahm die Produktion bei Roheisen um 2,9% und bei Rohstahl um 4,9% ab, kalender- und saisonbereinigt (Berliner Verfahren 4.1 – BV 4.1) ergab sich bei der Rohstahlproduktion im Vergleich zum Juli 2005 ein Rückgang um 3,2%.
In den ersten acht Monaten des Jahres 2005 wurden 19,26 Millionen Tonnen Roheisen und 29,70 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Im Vergleich zu dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ist die Roheisenproduktion damit um 4,1% und die von Rohstahl um 4,3% gesunken.
Im früheren Bundesgebiet lag die Produktion von Rohstahl im August 2005 bei 2,79 Millionen Tonnen und damit gegenüber dem Vorjahresmonat um 16,1% niedriger. Gegenüber Juli 2005 ging sie um 9,6% zurück, kalender- und saisonbereinigt waren es 4,9% weniger. In den Monaten Januar bis August 2005 sank die Rohstahlproduktion gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 3,9% auf 25,65 Millionen Tonnen.
In den neuen Ländern und Berlin-Ost war die Rohstahlproduktion im August 2005 mit 0,53 Millionen Tonnen um 1,0% niedriger als im gleichen Vorjahresmonat. Gegenüber Juli 2005 wurden 31,2% mehr Rohstahl hergestellt, kalender- und saisonbereinigt ergab sich eine Zunahme um 7,6%. In den ersten acht Monaten des Jahres 2005 wurde im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum mit 4,05 Millionen Tonnen 7,1% weniger Rohstahl produziert.
Weitere Auskünfte gibt: Zweigstelle Bonn, Werner Uhde, Telefon: (01888) 644-8496, E-Mail: eisen-stahl@destatis.de

