Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Dezember 2003 von den insgesamt 450 000 ambulant betreuten Pflegebedürftigen 185 000 bzw. 41% durch private Pflegedienste versorgt. Gegenüber 1999 ist der Marktanteil der privaten Pflegedienste damit um rund 5 Prozentpunkte gestiegen; 2001 betrug ihr Anteil 38%.
Marktführer sind aber nach wie vor die freigemeinnützigen Dienste: Im Dezember 2003 betreuten sie knapp 258 000 (57%) Pflegebedürftige; ihr Anteil ist jedoch in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgegangen (1999: 63%, 2001: 60%). Die anderen 8 000 bzw. 2% der Pflegebedürftigen wurden von öffentlichen Anbietern gepflegt.
Die höchste Bedeutung haben die privaten Pflegedienste in den Stadtstaaten Hamburg und Berlin (Marktanteile: Hamburg 64%, Berlin 58%). Die Freigemeinnützigen sind hingegen am stärksten in Baden- Württemberg (Anteil: 76%), Bayern (71%) und Rheinland-Pfalz (70%) vertreten.
Weitere Ergebnisse der Pflegestatistik enthält der heute veröffentlichte “3. Bericht Pflegestatistik 2003 – Ländervergleich: ambulante Pflegedienste”. Dieser Bericht sowie ältere Berichte zur Pflegestatistik sind kostenlos im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes abrufbar. Die Pflegestatistik wird seit 1999 zweijährlich durchgeführt.

