Die Berufsgenossenschaft Feinmechanik und Elektrotechnik hat heute Zahlenmaterial über Asbestfolgeerkrankungen im Unternehmen vorgelegt.
Demnach sind im Bereich des RWE Power-Kraftwerksparks seit den 80er Jahren bis heute insgesamt 60 asbestbedingte Berufskrankheiten festgestellt worden. In 16 Fällen erfolgte dies wegen einer Asbestoseerkrankung. Es wurden 13 asbestbedingte Krebserkrankungen der Lunge und 31 Krebserkrankungen des Rippenfells registriert. 41 Mitarbeiter sind an den Folgen der Asbesterkrankung verstorben.
Für die Stromerzeugung bei RWE ergeben sich insgesamt folgende Gesamtzahlen: 29 Asbestosen, 23 Fälle von Lungenkrebs, 67 Fälle von Rippenfellkrebs, also insgesamt 119 anerkannte asbestbedingte Berufskrankheiten. Insgesamt 85 der Betroffenen sind verstorben.
Das nun vorliegende Zahlenmaterial bestätigt auch die Richtigkeit der Entscheidung, die arbeitsmedizinische Asbestvorsorge über ein breit angelegtes Programm zur Beratung und Untersuchung aller möglicherweise betroffenen Mitarbeiter und Pensionäre fortzuführen. Das Untersuchungsprogramm ist inzwischen angelaufen.

