Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im März 2004 um 1,6% unter dem Vorjahresstand. Im Februar 2004 und im Januar 2004 hatten die Jahresveränderungsraten – 3,2% bzw. – 3,1% betragen. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im März 2004 um 1,1% unter dem Stand des Vorjahres.
Gegenüber Februar 2004 erhöhte sich der Einfuhrpreisindex um 1,2%. Dies war der höchste Anstieg binnen Monatsfrist seit September 2000 (+ 1,9%). Gegenüber dem Vormonat verteuerte sich unter anderem die Einfuhr von Rohkupfer (+ 12,2%), Mineralölerzeugnissen (+ 10,7%), darunter insbesondere von Dieselkraftstoff und leichtem Heizöl (+ 14,8%) sowie Motorenbenzin (+ 11,2%), von NE-Metallerzen (+ 8,5%), rohem Erdöl (+ 8,0%), Eisenerzen (+ 6,7%), Schweinefleisch (+ 6,4%), Roheisen, Roh- und Walzstahl sowie Ferrolegierungen (+ 5,9%), Rindfleisch (+ 5,8%), Holz- und Zellstoff (+ 4,2%).
Starke Preissenkungen gegenüber dem Vorjahr gab es im März 2004 u.a. bei folgenden Importgütern: Mineralölerzeugnisse (– 13,1%), darunter insbesondere Dieselkraftstoff und leichtes Heizöl (– 19,0%), Erdgas (– 11,1%), Bananen (– 6,7%), rohes Erdöl
(– 6,6%) und Geflügel (– 6,4%). Teurer als vor einem Jahr waren dagegen u.a. Rohkupfer (+ 54,0%), NE-Metallerze (+ 35,0%), Steinkohle (+ 27,4%), Eisenerze (+ 15,1%), Roheisen, Roh- und Walzstahl sowie Ferrolegierungen (+ 15,1%), Rindfleisch (+ 12,5%) und Schweinefleisch (+ 8,6%).
Der Index der Ausfuhrpreise ist im März 2004 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,2% gesunken. Im Februar und im Januar 2004 hatte er sich jeweils um 0,7% vermindert. Gegenüber Februar 2004 stiegen die Ausfuhrpreise um 0,5%.
Tabelle: Index der Außenhandelspreise
Weitere Auskünfte erteilt: Marion Knauer, Tel. 0611-75–2302, E-Mail: aussenhandelspreise@destatis.de

