Wie das Statistische Bundesamt aufgrund endgültiger Berechnungen mitteilt, ist der Verbraucherpreisindex für Deutschland im Februar 2003 gegenüber Februar 2002 um 1,3% gestiegen.
Im Vergleich zum Januar 2003 erhöhte sich der Index um 0,5%. Die Schätzung für Februar 2003 auf Grund der Ergebnisse aus sechs Bundesländern wurde damit bestätigt.
Die Jahresteuerungsrate wurde durch die Preisentwicklung bei Mineralölerzeugnissen stark beeinflusst: So verteuerten sich leichtes Heizöl im Februar 2003 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 27,8% (zum Vormonat + 7,9%) und Kraftstoffe um 14,4% (zum Vormonat + 3,2%). Ohne Heizöl und Kraftstoffe hätte sich der Index im Februar um 0,6% erhöht. Weitere überdurchschnittliche Preissteigerungen im Jahresvergleich gab es bei stationären Gesundheitsdienstleistungen (+ 3,7%), bei Verkehrsdienstleistungen (+ 2,4%) und bei Zeitungen und Zeitschriften (+ 3,1%).
Eine aus Sicht der Verbraucher günstige Preisentwicklung zum Vorjahr war bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken zu beobachten (– 1,9%), binnen Monatsfrist stiegen hier die Preise um 0,5%. Preissenkend wirkten sich im Februar im Jahresvergleich vor allem Fleisch und Fleischwaren (– 1,8%), Molkereiprodukte und Eier (– 1,8%) und vor allem Gemüse (– 11,2%) aus, während Fische und Fischwaren sich überdurchschnittlich verteuerten (+ 2,8%).
Der für europäische Zwecke berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland ist im Februar 2003 um 1,3% gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat erhöhte sich der Index um 0,6%. Die Schätzung vom 26. Februar wurde geringfügig nach oben korrigiert.
Tabelle: Verbraucherpreisindex für Deutschland
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