Dies ist zumindest das Ergebnis einer Analyse des Statistischen Bundesamtes (Destatis), bei der für die Jahre 2005 bis 2007 die realen – das heißt inflationsbereinigten – Umsätze der Monate Januar/Februar jeweils mit denen der Monate März/April verglichen wurden. Dabei zeigte sich, dass die Einzelhandelsumsätze im März/April um durchschnittlich 13% über denen im Januar/Februar lagen.
Vom Frühling profitierte dabei besonders der Einzelhandel mit Blumen, Pflanzen und Saatgut, dessen Umsätze in diesem Zeitraum um 77% stiegen. Aber auch im Einzelhandel mit Schuhen (+ 68%) und im Einzelhandel mit Fahrrädern, Fahrradteilen und -zubehör (+ 65%) zog der Umsatz deutlich an.
Daneben werden auch die Heimwerker im Frühjahr wieder aktiver. So konnte der Einzelhandel mit Bau- und Heimwerkerbedarf im März/April gegenüber Januar/Februar Umsatzsteigerungen von durchschnittlich 48% verbuchen. Zu den Branchen mit auffällig guter Frühjahrskonjunktur gehörte außerdem der Einzelhandel mit Antiquitäten und antiken Teppichen mit 43% Umsatzsteigerung.
Dass vom Ende der dunklen und kalten Jahreszeit nicht alle Einzelhandelsbranchen profitierten, zeigten die Umsatzrückgänge im Einzelhandel mit Brennstoffen (- 2%) und im Einzelhandel mit Kurzwaren, Schneidereibedarf und Handarbeiten (- 6%). Der Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik und Zubehör musste ebenfalls Umsatzrückgänge in Höhe von 2% hinnehmen.
Zusätzliche Tabellen enthält die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.
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