Von bundesweit rund 128 000 Menschen, die Ende 2008 Regelleistungen zur Deckung des täglichen Bedarfs nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) erhielten, stammten nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 42,3% aus Asien. 36,2% der Hilfebezieher besaßen einen europäischen Pass, 12,1% eine afrikanische Staatsangehörigkeit. Die übrigen Leistungsbezieher (9,4%) waren überwiegend Menschen mit unbekannter Staatsangehörigkeit.
In den Anfangsjahren der Asylbewerberleistungsstatistik bis einschließlich 1999 stammten mit über 60% die meisten Hilfebezieher aus Europa. Seit dem Berichtsjahr 2000 geht deren Anteil kontinuierlich zurück. Gleichzeitig kommen immer mehr Leistungsbezieher aus Asien: 1994 waren es etwa 20% aller Empfänger, 2000 bereits rund 33%.
Die wichtigsten asiatischen Herkunftsländer waren Ende 2008 der Irak (7,8% aller Empfänger), Syrien (5,7%) und der Libanon (5,5%).
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