Statistiken

2007: Gut 2 Millionen Tonnen Klärschlamm entsorgt

Dabei handelt es sich um die Trocken­masse des Klärschlamms, das heißt die Masse des Klärschlamms ohne Wasser­anteil. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Menge des entsorgten Klärschlamms geringfügig um 0,4% gestiegen.

Mit 49,4% wurde fast die Hälfte des Klärschlamms in Verbrennungsanlagen thermisch entsorgt. Dieser Entsorgungsweg umfasst das alleinige Verbrennen der Klär­schlamm-Trockenmasse in Mono-Verbrennungsanlagen aber auch die Mitverbrennung in Kohle­kraftwerken, Zementwerken und Müllverbrennungsanlagen. Die andere Hälfte der Klär­schlammentsorgung entfiel auf die stoffliche Verwertung.
Dabei wurde der Klär­schlamm als Dünger in der Landwirtschaft (28,8%) sowie bei der Kompostierung oder im Land­schaftsbau (17,9%) bei der Rekultivierung von Bergbauhalden und industriellen Alt­stand­orten eingesetzt. Rund 3,7% des Klärschlamms entfielen auf die sonstige stoff­liche Verwertung.
Nach der Abfallablagerungsverordnung ist die Deponierung von Klärschlamm nur noch in Ausnahmefällen zulässig. Daher ist der Anteil des Klärschlamms, der auf Deponien verbracht wurde, mit 0,2% sehr gering.

Auf der Ebene der Bundesländer unterscheiden sich die Anteile der Entsorgungswege des Klärschlamms teilweise erheblich.
Weitere Auskünfte gibt:
Dr. Thomas Grundmann,
Telefon: (0611) 75-8194,
E-Mail: wasser@destatis.de



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