Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist dies auf eine Zunahme der Zahl der Passagiere mit Auslandszielen zurückzuführen: Sie stieg um 3,0 % auf 51,9 Millionen. Rückläufig war dagegen die Zahl der Fluggäste auf Inlandsstrecken. Sie sank um 3,6 % auf 14,0 Millionen Passagiere.
Der Flugverkehr mit dem Ausland entwickelte sich unterschiedlich: Das höchste Minus bei den Fluggastzahlen seit 1990 verzeichneten die Griechischen Inseln mit – 14,2 %. Hingegen gab es bei Ägypten mit + 21,3 % und Tunesien mit + 44,7 % überdurchschnittlich hohe Zuwächse.
Allerdings waren beide Staaten im Vorjahr – bedingt durch politische Instabilität – von einem hohen Rückgang der Passagierzahlen betroffen, so dass sie nun wieder in etwa das Niveau vom Sommer 2010 erreichten.
Die Fluggastzahlen in Richtung Mittelmeerinseln – die aufkommensstärkste Region mit reinem Flugtourismus – stagnierten bei 5,7 Millionen (+ 0,2 %). Palma de Mallorca – der größte auf den Balearen liegende Auslandsflughafen für Passagiere aus Deutschland – konnte allerdings mit 3,4 Millionen Fluggästen ein Plus von 3,8 % erzielen.
Bei den Kanarischen Inseln gingen die Fluggastzahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,7 % auf unter 1,4 Millionen Fluggäste zurück. Die Karibik, nach den Kanaren die bedeutendste Region für ausschließlichen Flugtourismus aus Deutschland außerhalb des Mittelmeers, erzielte dagegen mit + 7,9 % einen überdurchschnittlichen Zuwachs bei der Zahl der Fluggäste (0,2 Millionen Passagiere).
Basisdaten und lange Zeitreihen können kostenfrei über die Tabellen Verkehrsleistungsstatistik im Luftverkehr (46421) in der GENESIS-Online Datenbank abgerufen werden.
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Kristina Walter,
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