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RENA, Titel: „Innovator des Jahres 2010“

Findige Mitarbeiter, Mut zu Neuem und das kreative Vermarkten neuer Produkte haben den Mittelständler ganz nach oben gebracht – auf Rang 1 in der Liste der 100 Top-Innovatoren Deutschlands. Lothar Späth überreicht RENA-Geschäftsführer Jürgen Gutekunst diesen Donnerstagabend in Rostock Warnemünde den Hauptpreis und das Gütesiegel „Top 100“.

Die Studienkollegen Jürgen Gutekunst und Michael Schätzle gründeten die RENA GmbH 1993. Heute ist das Unternehmen Weltmarktführer für nasschemische Prozesse, beispielsweise für die Herstellung von Solarzellen. Innerhalb der letzten fünf Jahre hat sich die Mitarbeiterzahl fast verfünffacht – von 190 auf 980. RENA ist damit einer der größten Arbeitgeber der Region.

Der Gründe für den „Top 100“-Gesamtsieg gibt es viele. Einige zeigen sich in konkreten Zahlen: RENA hält 362 internationale Patente, hat seit 2006 mehr als 100 Innovationen am Markt eingeführt und erwirtschaftete 2009 nur 10 Prozent des Umsatzes mit unveränderten Produkten. Das heißt auch: 90 Prozent des aktuellen RENA-Umsatzes stammen aus Marktneuheiten und innovativen Verbesserungen der vergangenen 3 Jahre.

Dafür verantwortlich sind kreative Mitarbeiter weltweit. Über 50 Mitarbeiter arbeiten regelmäßig an der Entwicklung neuer Kundenlösungen. Wenn sie sich mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen vertraut machen wollen, gehen sie zum Beispiel in das Fraunhofer-Institut für solare Energiesysteme, das in direkter Nachbarschaft liegt. Diese Nähe ist kein Zufall. RENA betreibt intensive Innovationskooperationen, hat dadurch den direkten Draht zu hoch qualifizierten Fachkräften von morgen und den Zugang zur Grundlagenforschung.

Ausschlaggebend für den Erfolg ist auch der Pioniergeist von Jürgen Gutekunst. Mit dem richtigen Gespür für neue Trends und den richtigen strategischen Entscheidungen zur rechten Zeit, eroberte er Stück für Stück neue Märkte und Kompetenzfelder. Als eines der wenigen Unternehmen weltweit verfügt RENA über Know-how zweier konkurrierender Technologien zur Herstellung von Solarzellen – der Silicium- und Dünnschichtsolarzellen. Und: Die eigentümergeführte Firma baut ihre Maschinen nicht nur für die Fotovoltaikindustrie, sondern auch für die Halbleiter-, Mikrosystem- und die Medizintechnik. „Gute Ideen, die auf dem Markt ankommen, entstehen nicht von selbst. Daran arbeiten wir täglich hart. Dass unser Engagement jetzt mit dem „Top 100“-Gesamtsieg belohnt wird, freut uns sehr und zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Auch unsere Kunden sind überzeugt, und das bestätigen Sie uns in persönlichen Gesprächen immer wieder, dass uns auch in Zukunft unsere guten Einfälle nicht ausgehen werden”, sagt Gutekunst.

Über mehrere Monate prüfte die Wirtschaftsuniversität Wien das Innovationsverhalten von insgesamt 248 mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Die 100 besten tragen das Gütesiegel für ein Jahr. Eine hochkarätige Jury kürte RENA aus den Siegern der vier untersuchten Kategorien zum „Innovator des Jahres 2010“. Jurymitglied der Wahl war auch Prof. Dr. Peter Littmann. Die Entscheidung für RENA begründet der langjährige Vorstandsvorsitzende bei Hugo Boss, „Handelsblatt“-Kolumnist und geschäftsführender Gesellschafter der BRANDINSIDER GmbH so: „Bei RENA stimmt einfach das Gesamtpaket: Ein inspirierender Geschäftsführer mit gutem Händchen für die richtigen Impulse zur richtigen Zeit, ein perfekt strukturierter Innovationsprozess, ein technologisch orientiertes Vertriebsteam und ein Marketing, das seine Kunden genau kennt. Wir alle sind beeindruckt von der Erfolgsgeschichte, die der Mittelständler damit in so kurzer Zeit geschrieben hat.“

Weitere Informationen zum „Innovator des Jahres 2010“, der RENA GmbH, zu den weiteren 99 ausgezeichneten Preisträgern und zum Projekt „Top 100“ gibt es unter www.top100.de.

Der Mentor
Mentor des Projekts ist Lothar Späth, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg a. D.
Die wissenschaftliche Leitung
Die wissenschaftliche Leitung hat seit 2002 Dr. Nikolaus Franke inne. Er ist Professor für Entrepreneurship und Innovation an der Wirtschaftsuniversität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Entrepreneurship, Innovationsmanagement und Marketing. Er ist einer der weltweit führenden Experten für User-Innovation.
Der Organisator: compamedia GmbH
compamedia organisiert Benchmarkingprojekte für den Mittelstand. Mit ihren bundesweiten Unternehmensvergleichen TOP 100, TOP JOB, TOP CONSULTANT sowie ETHICS IN BUSINESS prämiert und begleitet sie Unternehmen, die in den Bereichen Innovation, Personalmanagement, Beratung und Wertemanagement Hervorragendes leisten.
Die Kooperationspartner
Projektpartner sind die Bayern Innovativ Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH, die Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V., das RKW – Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e. V., der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) sowie der Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Medienpartner ist die Süddeutsche Zeitung.

Allgemeines Bildmaterial von der Veranstaltung ist ab Freitag, 2. Juli, im Pressebereich von www.top100.de erhältlich.



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