Die neue Fördermaßnahme stellt 12 Mio. Euro bereit für die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus dem Bereich der E-Humanities. Gefragt sind Projekte, in denen geistes- und qualitativ arbeitende sozialwissenschaftliche Fächer in Kooperation mit informatiknahen Fächern neue Forschungsansätze entwickeln.
Die E-Humanities verstehen sich als Summe aller Ansätze, die durch die Erforschung, Entwicklung und Anwendung moderner Informationstechnologien die Arbeit in den Geisteswissenschaften erleichtern oder verbessern wollen.
Die neue Fördermaßnahme hat zum Ziel, den Ausbau institutioneller und personeller Kapazitäten im Bereich der E-Humanities an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland zu unterstützen.
Sie umfasst zwei Förderlinien: Zum einen werden Nachwuchsgruppen im Bereich der E-Humanities an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gefördert.
Zum anderen werden Zentren an deutschen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gefördert, die entweder in einem bestimmten Fachgebiet oder fachgebietsübergreifend die E-Humanities in inhaltlicher und methodischer Hinsicht weiterentwickeln. Beide Förderlinien können in einem Projekt verknüpft werden, eine Verknüpfung ist aber nicht notwendig.
Die Bekanntmachung ist zu finden unter http://www.bmbf.de/foerderungen/21126.php.
Anträge sind zu richten an den Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Bonn, Arbeitsbereich „Umwelt, Kultur, Nachhaltigkeit“
http://pt-dlr-gsk.de/de/91.php. Dort erhalten Antragstellende auch weitere Informationen und Erläuterungen zur Antragstellung.
Der Projektträger im DLR ist vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit der gesamten Abwicklung der Fördermaßnahme betraut. Er berät im Rahmen der Antragstellung, wählt unter Beteiligung externer Gutachterinnen und Gutachter die für eine Förderung geeigneten Projekte aus und betreut laufende Projekte.
Kontakt:
Hans Nerlich
Tel. 0228 3821-1586, hans.nerlich@dlr.de
Dr. Ranjana Sarkar
Tel.: 0228 3821-1645, ranjana.sarkar@dlr.de



