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Der Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft 2009 geht an den Physiker Andre Geim

Der niederländische Physiker Andre Geim entwickelte die weltweit ersten zweidimensionalen Kristalle aus Kohlenstoff-Atomen. Diese Graphene versprechen nicht nur, die Halbleiter-, Sensor- und Display-Technologie zu revolutionieren, auch Durchbrüche in der Grundlagenforschung zur Quantenphysik werden erwartet.

Im Jubiläumsjahr der Stiftung wird der mit 750.000 Euro dotierte Körber-Preis zum 25. Mal vergeben – und bereits am 17. April 2009 im Hamburger Rathaus verliehen. Mit dem Preis werden europaweit Wissenschaftler mit besonders innovativen Forschungsvorhaben geehrt.

Den Preisträger wählte ein international besetztes Kuratorium unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft.

Geim studierte in Moskau Physik und promovierte 1987 am Institut für Festkörperphysik im russischen Tschernogolowka. Nach Forschungsaufenthalten in England und Dänemark wurde er 1994 Associate Professor an der niederländischen Universität Nijmegen.

Seit 2001 ist er Physikprofessor an der University of Manchester. Geim publizierte eine Vielzahl wegweisender Artikel und Bücher und gilt als Koryphäe seines Faches. 2007 wurde er zum Fellow der Royal Society ernannt.

Am Dienstag, 11. November 2008, um 19.00 Uhr, wird der Preisträger im Rahmen eines Wissenschaftsforums von Hamburger Abendblatt, NDR 90,3 und der Körber-Stiftung im KörberForum – Kehrwieder 12, 20457 Hamburg, der Öffentlichkeit vorgestellt.



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