Den Deutschen Wirtschaftsfilmpreis hat die „Explainity“-Reihe des Moving Image Labs der Leuphana Universität Lüneburg schon gewonnen. Jetzt ist ihr Clip „Ratingagenturen einfach erklärt“ für den Deutschen Webvideopreises 2012 nominiert.
Dabei konnte sich das Lüneburger Forscherteam mit zwei anderen Kandidaten gegen fast 7.000 Bewerber durchsetzen. Über den Sieger in der Kategorie “FAQ/RTFM“ („Frequently Asked Questions“/„Read the fucking manual“) entscheiden sowohl eine Experten-Jury als auch das Publikum. Die Abstimmung läuft noch bis zum 29. März auf http://www.webvideopreis.de .
Das mitfavorisierte achtminütige Trickfilm-Video behandelt mit einfachen, aber umso verständlicheren Mitteln die Rolle der ebenso einflussreichen wie umstrittenen und für Laien nur schwer zu durchschauenden Ratingagenturen in der jüngsten Finanzkrise. Die Gestaltung des Clips orientiert sich wie bei allem Filmen dieser Reihe stark an den Sehgewohnheiten der Internetnutzer.
Kostproben gibt es auf YouTube. Explainity ist Teil des Innovations-Inkubators Lüneburg, einem massiv von der Europäischen Union geförderten Projekt. Dieser „Brutkasten für Ideen“ zielt darauf ab, Wissen aus der Universität für die regionale Wirtschaft nutzbar zu machen.
Der Deutsche Webvideopreis wird seit 2011 von der European Web Video Academy in neun Kategorien vergeben. Damit will die Academy den Wissensaustausch über Webvideos fördern und Netzwerke aufbauen. Partner des Preises 2012 sind arte Creative, Spiegel Online und Youtube.
In der Jury sitzen unter anderem der Grimme-Online-Preisträger Mario Sixtus, die 3sat-Moderatorin Katrin Bauerfeind und Florian Hager, bei arte Direktor Neue Medien. Die Preisträger werden am 31. März 2012 im Savoy Theater in Düsseldorf gekürt.



