ESG: Sieger bei „Top 100“ in der Kategorie „Innovative Prozesse und Organisation“
Branchenübergreifender Technologietransfer, langfristige Innovationspartnerschaften und ein institutionalisiertes Innovationsmanagement haben das Unternehmen nach oben gebracht – in die Liste der 100 Top-Innovatoren Deutschlands. Mentor Lothar Späth überreicht Götz Graichen, Geschäftsführer der ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, diesen Donnerstagabend in Rostock Warnemünde das Gütesiegel „Top 100“ sowie die Trophäe für den Sieg in der Kategorie „Innovative Prozesse und Organisation“.
Luft-, Land- und Seefahrzeuge, Automotive, IT und Kommunikation, Logistik, Telekommunikation, Nutzfahrzeuge – das Spektrum, für das die ESG komplexe Elektronik- und IT-Systeme entwickelt, integriert und betreut, ist überaus vielfältig. Um mit ihrem umfassenden Leistungsportfolio führend zu sein, verfolgt die ESG eine einzigartige Innovationsstrategie, begleitet durch zielgerichtete Prozesse. Der Innovationsprozess steht unter dem Motto „Learning Journey“ – eine Innovationsreise, bei der das Unternehmen in engem Austausch mit seinen Kunden Lösungen auf Basis erprobter und neuer Technologien realisiert. Das Bild umschreibt den Anspruch des Unternehmens, seine Lösungen stets weiterzuentwickeln. Ausgangspunkt der Reise ist nicht erst die Realisierungs-, sondern bereits die Planungsphase. Dazu setzt das Unternehmen auf absolute Kundennähe: Viele der 1.200 Mitarbeiter arbeiten direkt in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Kunden. So etwa bei einem renommierten Automobilhersteller, mit dem die ESG gemeinsam an einem Fahrerassistenzsystem der Zukunft arbeitet.
Um Ideen zu generieren und weiterzuverfolgen, geht die ESG äußerst planvoll vor: Die Landkarte liefert das interne Technologie- und Innovationsmanagement, kurz TIM. Im TIM werden für Zukunftstechnologien wie Energiespeicherung oder „Cyber Physical Systems“, also untereinander und mit der Umwelt vernetzte eingebettete Systeme, systematisch Technologiebedarfs- und
-kompetenzanalysen durchgeführt. Innovation ist zudem zentrales Thema im Unternehmens-Wiki, in den internen Technologiegesprächen und in der Kooperation mit über 250 Universitätsprofessoren und Forschungseinrichtungen. Neben dem Kategoriesieg gelang dem Mittelständler, der bereits zum dritten Mal zu den „Top 100“ zählt, auch in den Bereichen „Innovationsförderndes Top-Management“ und „Innovationsmarketing“ eine Platzierung in den Top 5. Damit gehört die ESG zu den besten drei Unternehmen des gesamten Projekts.
Über mehrere Monate prüfte die Wirtschaftsuniversität Wien das Innovationsverhalten von insgesamt 248 mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Die 100 besten, darunter die ESG, tragen das Gütesiegel für ein Jahr. „Gute Ideen, die auf dem Markt ankommen, entstehen nicht von selbst. Daran arbeiten wir täglich hart. Dass unser Engagement jetzt belohnt wird, freut uns natürlich sehr und zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. In gewisser Weise zeigt das auch, dass uns auch in Zukunft unsere guten Einfälle nicht ausgehen werden“, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung, Gerhard Schempp.
Insgesamt 32.500 Mitarbeiter arbeiten bei den Top-Innovatoren deutschlandweit. Sie tüfteln und stehen Neuerungen angstfrei gegenüber. Denn ihre Arbeitgeber schaffen durch ein konsequentes Innovationsmanagement optimale Bedingungen für Kreativität und holen das Beste aus ihrer Belegschaft heraus. Das macht sie auch zu einem wesentlichen Motor der deutschen Wirtschaft: 2009 erwirtschafteten sie einen Gesamtumsatz von 11,1 Mrd. Euro. 42 der 100 Mittelständler, die das Gütesiegel 2010 tragen, sind national die Nummer eins ihrer Branche, 10 von ihnen sind Weltmarktführer. Dass sich Traditionsbewusstsein und Veränderungswille nicht ausschließen, zeigen 60 Familienunternehmen, die sich unter den diesjährigen „Top 100“ befinden. 86 der 100 Firmen sind in den vergangenen drei Jahren schneller gewachsen als der Branchendurchschnitt.
Weitere Informationen zur ESG, zu den weiteren 99 ausgezeichneten Preisträgern und zum Projekt „Top 100“ gibt es unter www.top100.de.
Der Mentor
Mentor des Projekts ist Lothar Späth, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg a. D.
Die wissenschaftliche Leitung
Die wissenschaftliche Leitung hat seit 2002 Dr. Nikolaus Franke inne. Er ist Professor für Entrepreneurship und Innovation an der Wirtschaftsuniversität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Entrepreneurship, Innovationsmanagement und Marketing. Er ist einer der weltweit führenden Experten für User-Innovation.
Der Organisator: compamedia GmbH
compamedia organisiert Benchmarkingprojekte für den Mittelstand. Mit ihren bundesweiten Unternehmensvergleichen TOP 100, TOP JOB, TOP CONSULTANT sowie ETHICS IN BUSINESS prämiert und begleitet sie Unternehmen, die in den Bereichen Innovation, Personalmanagement, Beratung und Wertemanagement Hervorragendes leisten.
Die Kooperationspartner
Projektpartner sind die Bayern Innovativ Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH, die Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V., das RKW – Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e. V., der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) sowie der Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Medienpartner ist die Süddeutsche Zeitung.
Allgemeines Bildmaterial von der Veranstaltung ist ab Freitag,
2. Juli, im Pressebereich von www.top100.de erhältlich.



