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Stiftung Innovation ehrt erfolgreiches Querdenken: "Geht-doch!"-Produkt mit "Ei des Columbus" ausgezeichnet

Deren Medizintechnik hat jüngst ein ganz ungewöhnliches Sauerstoffgerät für Atemwegskranke entwickelt. Das ist jetzt von der Stiftung Innovation mit dem “Ei des Columbus” ausgezeichnet worden.

Wer ein Auto entwickeln wollte, das gleichzeitig 60 % sparsamer, 50 % leichter, im gleichen Umfang leiser ist und dazu noch deutlich mehr Komfort bietet als andere Autos, würde mitleidig belächelt oder gar offen verhöhnt.

Nicht anders ergeht es dem, der die gleichen Ziele bei Sauerstoffgeneratoren verfolgt. Dabei würden viele der zigtausend Atemwegskranken im Lande, die auf eine Sauerstoffzufuhr angewiesen sind, eine entsprechende Verbesserung ihrer Atemhilfe sehr begrüßen. Für sie sind die bisherigen Geräte wesentlich zu groß und schwer, um mit Ihnen mobil zu sein, und erheblich zu laut, um sich dabei noch unterhalten oder gar schlafen zu können. Sie fühlen sich vom Schicksal hart getroffen.

Linde Medical Devices hat sich davon, was angeblich “nicht geht”, nicht entmutigen lassen, quergedacht und das “Unmögliche” geschafft. Ganz anders als üblich wird im neuen Linde-Sauerstoffgenerator “Oxy-Gen lite” hochreiner Sauerstoff aus purem Wasser erzeugt. Der dazu nötige Strom kommt u.a. aus einer Brennstoffzelle, die gleichzeitig den anfallenden Wasserstoff entsorgt. Das trickreiche Gerät verbessert die Lebensqualität Atemwegskranker erheblich.

Die Stiftung Innovation zeichnet den Linde-Sauerstoffgenerator als “vorbildliches Beispiel für eine besonders gelungene, anschauliche Innovation” mit dem “Ei des Columbus” aus. Damit honoriert sie eine hervorragende Leistung; außerdem will die Stiftung die deutsche Wirtschaft dazu ermutigen, öfter einmal querzudenken nach dem Motto einer deutschen Baumarktkette: “Geht nicht, gibts nicht!”



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