Für herausragende Forschungsleistungen vergibt die die Vodafone-Stiftung seit zehn Jahren einen Innovationspreis. In diesem Jahr erhielt der Berliner Wissenschaftler Professor Holger Boche die mit 25 000 Euro dotierte Auszeichnung. Er hat mit seinen Forschungsarbeiten maßgeblich zur grundlegenden Optimierung von Mobilfunksystemen der neuesten Generation beigetragen.
Der Mathematiker und Nachrichteningenieur zeichnet sich vor allem durch seine interdisziplinäre Vorgehensweise aus: Mit der Anwendung mathematischer Methoden auf Aufgabenstellungen der Ingenieurwissenschaften hat der international renommierte 39jährige Wissenschaftler herausragende Forschungsergebnisse erzielt, die helfen, den weiteren Ausbau der Mobilfunknetze der dritten Generation erfolgreich voranzutreiben. So konnte Boche die Grundlage dafür schaffen, dass sich bei der Verwendung von neuartigen Mehrantennensystemen eine optimale Ressourcenvergabe erreichen lässt. Ein weiteres Beispiel für den Erfolg seiner Forschungen sind Arbeiten zur Vergrößerung der Übertragungskapazität in den Mobilfunknetzen durch die Berücksichtigung der Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Teilnehmern.
»Mit dem Innovationspreis und den Förderpreisen der Vodafone-Stiftung für Forschung werden herausragende Forschungsleistungen gewürdigt, die sich durch einen engen Bezug zur Praxis und durch hohe ökonomische Relevanz auszeichnen. Dies trifft auch für die in diesem Jahr prämierten Arbeiten in vollem Maße zu«, würdigte Friedrich Joussen, Vorsitzender der Geschäftsführung Vodafone Deutschland die Preisträger bei der offiziellen Feierstunde am Freitag Abend in Dresden. »Auf der Basis von innovativen Ansätzen sind von den Preisträgern Forschungsergebnisse realisiert worden, die den Nutzwert des Mobilfunks erhöhen und die technische Entwicklung deutlich vorantreiben.«



